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Rezension

[Rezension] Kristina Günak: Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Rezension Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Kristina Günak: Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Preis: 10,00 (Taschenbuch) / 8,99 (eBook)

VerlagLYX (Bastei Lübbe AG)

Erscheinungstermin: 24. April 2017

ISBN / ASIN: 978-3-7363-0465-9 / B01N904MUF

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt ist ein Buch von Kristina Günak. Es ist am 24. April 2017 als Taschenbuch bei LYX erschienen. Das Buch umfasst 288 Seiten.

Reihe

keine

Inhalt

Weil die Liebe dich findet, auch wenn du nicht nach ihr suchst

Bea Weidemann kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass ihr kleiner Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Aber dass sie nun als Tim Bergmanns persönliche Anstandsdame abgestellt wird und mit ihm den Verlag retten soll, ist einfach zu viel für die junge PR-Referentin. Denn der schwierige Bestseller-Autor lässt sich von nichts und niemandem etwas vorschreiben – und ist genau die Sorte Mann, um die Bea sonst einen weiten Bogen macht. Herzklopfen hin oder her. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim – und sich – abzuwenden, merkt sie bald, dass auch die Liebe absolut nichts von ihren Prinzipien hält …

(Klappentext)

Meinung

Dieses Buch war tatsächlich mein erstes Buch von der Autorin und nachdem schon viele über die Social Media Kanäle von der Geschichte geschwärmt hatten, konnte ich nicht anders und habe es mir auf der LoveLetter Convention 2017 mitgenommen.

Der Einstieg in das Buch ging sehr flott und ich konnte direkt eintauchen. Die Start-Situation wird in wenigen Worten perfekt erklärt und es geht ohne große Umwege einfach los. Mir persönlich gefällt das immer sehr gut, denn ein öder und langer Einstieg schreckt mich eher ab. Kristina Günak hat es aber stattdessen geschafft, mich sofort mitzureißen und ich konnte bereits im Einstieg so in das Buch hinein sinken, dass ich die Umwelt sehr gut ausblenden konnte.

Ein Buch, in dem es um Bücher geht

Die Story hat es mir ganz besonders angetan. Ein Buch, in dem es um Verlagsmitarbeiter, einen Bestseller-Autor und sein Buch geht. Eine perfekte Vorlage für jeden begeisterten Buchmenschen. Und weil das noch nicht ausreicht, um die ganze Geschichte wirklich einzigartig wirken zu lassen, haben sowohl Protagonistin Bea als auch der Autor Tim eine besondere Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die sie zu denjenigen gemacht hat, die sie heute sind und eine Vergangenheit, von der man im Verlauf des Buches stückchenhaft immer mehr erfährt.

Begehrter, tätowierter Bestseller-Autor-Junggeselle

Das Buch ist jedoch nicht düster und von dem Vergangen überschattet, sondern eignet sich als lockere Sommerlektüre mit viel Humor. Es trieft nicht vor Kitsch, sondern zeigt eher den realistischen Alltag. Dadurch hat Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt eindeutig Pluspunkt bei mir sammeln können. Gerade Bestseller-Autor Tim Bergmann ist wunderbar gelungen, denn er ist zum einen der sexy und tätowierte Mann mit einem fabelhaften Schreibstil, der immer genau das ausspricht, was er will. Zum anderen hat aber auch er einen weicheren Kern hinter seiner harten Außenschale, der im Verlauf zum Vorschein kommt.

Wie schreibt man denn Liebe?

Nachdem bereits der Einstieg so gut gelaufen war, konnte ich auch den Rest des Buches sehr leicht lesen und bin ziemlich durch die Seiten geflogen. Nach wenigen Sätzen war ich nach jeder Lesepause sofort wieder drin und konnte die Außenwelt vergessen. Stattdessen habe ich mitgefiebert, mitgelacht und Spaß gehabt. Schade fand ich allerdings, dass das Buch letztendlich so kurz gewesen ist. Die Geschichte war zwar vollkommen abgerundet. Aber mir haben die beiden Charaktere Bea und Tim so gut gefallen, dass ich gerne noch mehr von ihnen gelesen hätte. Dadurch hätten natürlich auch manche Szenen deutlich ausgeschmückter sein können oder insgesamt mehr Szenen eingebaut werden können. Aber das ist auch so das einzige wirkliche Manko, das ich beim Lesen gehabt habe.

Auch wenn es auf den ersten Schein nur ein „typischer Liebesroman“ ist, so steckt für mich doch eindeutig auch mehr in Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt. Und trotzdem passt der Titel in meinen Augen perfekt. Denn wer weiß wirklich genau, wie man Liebe schreibt? Jeder auf seine eigene Art vielleicht, aber bestimmt nicht allgemein gültig.

Fazit

Eine leichte Lektüre mit toller Geschichte und zwei faszinierenden Hauptcharakteren, die deutlich länger hätte sein können. Gerade für den Sommer absolut empfehlenswert und auch, wer sonst eher selten im Liebes-Genre liest, kann zu diesem Titel greifen, denn Kitsch sucht man hier zum Glück verzweifelt. Stattdessen hat Kristina Günak eine sehr realistische Story geschafft, die den Leser durch Humor mitreißen kann.

Weitere Meinungen zu Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Kielfeder / Kitsunebooks

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5 Tatzenabdrücke

  • Reply kielfeder

    Liebe Franzi,

    wie schön, dass dir das Buch auch gefallen hat!
    Dann musst du wohl noch weitere Titel von Kristina Günak lesen… 😉

    Liebe Grüße
    Ramona

    6. Juni 2017 at 9:09
    • Reply buechertatzen

      Hallo Ramona,

      aber auf jeden Fall! Habe vielleicht sogar noch eins daheim. Muss ich nachher direkt schauen.

      Liebe Grüße,
      Franziska

      6. Juni 2017 at 9:14
  • Reply kitsune_miyagi

    Wie schön, dass es dir auch so gut gefallen hat. Und vielen Dank für die Verlinkung. Hab den zu dir auch gerade reingesetzt.

    Liebe Grüße 🙂

    6. Juni 2017 at 17:45
  • Reply Madame Lustig

    Ach Mensch, ich find dich doof. So richtig doll doof! Hast du eine Ahnung, wie lang meine Wunschliste ist? Kannst du es da verantworten, dass da noch mehr drauf wandert? Kannst du es?! Aber verdammt, das Buch klingt wirklich toll und tolle Sachen muss ich haben. 😀

    Fühl dich gedrückt,
    Maike

    7. Juni 2017 at 21:33
    • Reply buechertatzen

      Liebe Maike,

      ein Glück, dass ich genau weiß, dass du mich nicht doof findest 😀 Und ja, ich kann es verantworten. Die Wunschliste kann nie lang genug sein.

      Liebe Grüße,
      Franziska

      7. Juni 2017 at 21:51

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