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Rezension

[Rezension] Denise Grover Swank: Der Herzjoker (#3)

Rezension Der Herzjoker
  • Denise Grover Swank: Der Herzjoker
  • Preis: 11,76 (gebunden) / 3,99 € (eBook)
  • VerlagDGS / Create Space
  • Erscheinungstermin: 18. August 2016
Der Herzjoker ist ein Buch von Denise Grover Swank. Es erschien am 18. August 2016 als eBook. Das Buch umfasst 319 Seiten (eBook) / 456 Seiten (Taschenbuch). Das Original The Gambler erschien 2015. Übersetzung von Jeannette Bauroth.

Reihe „Der Heiratspakt“

  1. Der Zufallsbräutigam
  2. Der Springer
  3. Der Herzjoker

Inhalt

Libby St. Clair glaubt ans Schicksal. Von einer Wahrsagerin wurde ihr und ihren Freundinnen prophezeit, dass ihre Hochzeiten in Katastrophen enden und sie mit einem anderen Mann als dem ursprünglich geplanten ihr Glück finden würden. Tatsächlich sind ihre Freundinnen nach allerlei Verwicklungen inzwischen glücklich mit ihren Traummännern verheiratet. Libby beschließt, der Vorsehung auf die Sprünge zu helfen, und macht ihrem Freund einen Antrag.

Noah McMillan hat sich zeitlebens erfolgreich vor Verantwortung und Bindungen gedrückt. Dass Libby mehr als eine gute Freundin für ihn ist, erkennt er erst, als ihre Heirat mit einem anderen bevorsteht. Wild entschlossen, die Hochzeit zu verhindern, fliegt er nach Kansas City. Als er erfährt, dass Libby vor dem Altar die Flucht ergriffen hat, setzt er alles auf eine Karte.

Er überredet sie zu einer abenteuerlichen Reise nach Las Vegas: für ihn die Chance, der Liebe seines Lebens zu beweisen, dass er der Mann ist, den sie verdient. Doch wer in der Stadt der Spieler alles riskiert, kann das große Los ziehen – oder alles verlieren …

(Indie Translations)

Meinung

Auch das Cover des letzten Teils der Heiratspakt-Trilogie passt wieder perfekt zur gesamten Reihe und gefällt mir sehr gut. Ich bleibe dabei, dass ich ein Fan von Covergestaltungen bin, bei denen man auf den ersten Blick bemerkt, dass die unterschiedlichen Bücher zueinander gehören.

Der Einstieg in das Buch war anfangs etwas komisch. Es ging so wahnsinnig schnell los mit der Geschichte, dass ich erstmal zwei, drei Seiten brauchte, um wieder eintauchen zu können. Danach wurde es aber direkt besser und ich hatte auf den weiteren Seiten genauso viel Spaß beim Lesen wie auch bereits beim vorherigen Band „Der Springer“. Diesen muss man übrigens nicht kennen, um die Handlung von „Der Herzjoker“ verstehen zu können, denn alle nötigen Informationen werden zu Beginn nochmal kurz in die Geschichte eingewoben.

Trotz vorhersehbarem Verlauf toller Lesespaß

Es wird natürlich recht schnell deutlich, wie der dritte Band ausgehen wird. Aber das war kein Anlass dafür, dass das Buch langweilig oder langatmig wurde. Eher im Gegenteil. Ich wurde sogar noch an die Handlung gefesselt. Ständig habe ich auf die Wendung gewartet, die ich erwartete. Aber die Autorin lässt sich Zeit und baut eine spannende Handlung auf. Das ganze Buch umfasst nur wenige Tage. Das macht es aber gleichzeitig auch so besonders, denn eine Liebesgeschichte über Wochen hinweg aufzubauen, ist wesentlich einfacher.

An einem Wendepunkt, wo man als Leser denkt, dass nun alles überstanden sei und das Happy End am Kommen wäre, werden nochmal neue Kurven eingebaut. Diese waren aber meiner Meinung nach definitiv nötig, um der ganzen Geschichte einen etwas realistischen Hauch zu geben. Alles andere wäre zu perfekt und konstruiert gewesen. Hätte mir dadurch sicher auch etwas vom Lesespaß genommen.

Interessante Charaktere mit Vergangenheitsproblemen

Toll ist übrigens auch das Zusammenspiel der beiden Protagonisten. Die Sicht wechselt ab und zu, sodass man von beiden so viel wie möglich erfahren kann. Als Leser ist man praktischerweise dadurch im vollen Bilde und kann bestimmte Taten nachvollziehen. Libby ist eine Frau, die sehr durch ihre Vergangenheit geprägt wurde und die dadurch einerseits nach außen hin tough und selbstbewusst wirkt. Innerlich jedoch mit einigen Problemen zu kämpfen hat, die auch tragend für den Verlauf der Handlung sind. Noah ist jedoch sehr einfühlsam und merkt auf seine Art, dass Libby anders ist. Doch auch er hat in der Vergangenheit etwas erlebt, dass ihm noch heute Sorge bereitet. Das verbindet die beiden direkt miteinander.

Fazit

Der letzte Teil der Heiratspaket-Trilogie konnte mich leider nicht mehr ganz so extrem mitreißen, wie der Vorgänger. Es hat aber trotzdem ziemlich Spaß gemacht, „Der Herzjoker“ zu lesen und ich habe mich gefreut, nochmal in die Welt der drei Freundinnen eintauchen zu können. Das Ende des Buches hat alles noch einmal abgerundet und lässt mich sehr zufrieden zurück. Definitiv für jeden zu empfehlen, der typische Liebesromane mit Witz und Charme mag!

Weitere Meinungen zu: Der Herzjoker

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  • Reply Buechertatzen - [Lesemonat] August 2016 - Buechertatzen

    […] zur Rezension […]

    14. September 2016 at 20:13
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