Follow:
Sonstiges

[Buchpassion] Mein Bekenntnis zum Buch – Buchsüchtig

Buchpassion - Mein Bekenntnis zum Buch - Buchsüchtig

Jeder, der mich zum ersten Mal besuchen kommt, schaut sich staunend um und versteht die Welt manchmal nicht mehr. Warum? Diese Besucher erschrecken sich förmlich vor meinen Regalen und den unzähligen Büchern, die ich dort staple. Wäre das hier eine Selbsthilfegruppe, würde ich aufstehen und alle mit einem „Hallo. Mein Name ist Franziska und ich bin buchsüchtig.“ begrüßen. Denn genau das bin ich! Aber anders als in den Selbsthilfegruppen will ich das überhaupt nicht ändern! Stattdessen heiße ich nun alle herzlich willkommen zu meinem Bekenntnis zum Buch!

Wie alles begann

Meine Oma hat viel gelesen, meine Mutter hat viel gelesen, meine Tante hat viel gelesen. Ich hatte schon von Beginn an immer lesende Menschen um mich herum. Bei meiner Oma und meiner Mutter ist es mit den Jahren aufgrund bestimmter Lebensumstände weniger geworden. Meine Tante liest vermutlich noch immer viel – und ist noch dazu Deutschlehrerin. Wie hätte es also bei der Familie anders kommen können? Richtig! Gar nicht. Es war meine Bestimmung, dass auch ich viel lesen (und buchsüchtig werden) würde. Dass ich mittlerweile den Rahmen komplett sprenge, lassen wir mal außen vor. Wie oft schüttelt meine Tante den Kopf, wenn sie von meiner Buchsucht hört? Aber dazu komme ich weiter unten nochmal.

Mein Bekenntnis zum Buch - Wie alles begann

Ich habe als kleines Kind fast jedes Wochenende bei meiner Oma verbracht. Es gab da so einige Vorzüge bei ihr und mir hat das Haus, das sie damals hatten, einfach so wahnsinnig gut gefallen. Ich habe es geliebt, bei meiner Oma zu sein. Noch heute erzählt sie gerne Anekdoten darüber. Meine Tante und meine Mutter hatten nicht alle Bücher mit in ihre neuen Heime genommen gehabt. Praktisch für mich. Denn so hatte ich bei meiner Oma einige tolle Bücher, die ich gerne gelesen habe. So verbinde ich bis heute mit „Lustige Geschichten“ von W. Sutejew viele tolle Erinnerungen. Das war das Buch schlechthin, was ich ständig gelesen habe. Jedes Wochenende bei meiner Oma mindestens einmal, meist aber öfter. Als meine Oma ihre Wohnung aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen aufgeben musste, durfte ich mir das Buch mitnehmen. Es ist für eins der wichtigsten Dinge aus meiner Kindheit.

Einige Informationen nebenbei

Fun Fact: Das Buch „Lustige Geschichten“ hat ursprünglich meiner Tante gehört, die es 1970 von ihrer Oma geschenkt bekommen hatte. Ich glaube, man kann dem Buch auch ziemlich ansehen, dass es schon viele Jahre hinter sich hat.

Mein Opa war Arzt und hatte nach der Wende seine eigene Praxis. Sowohl meine Oma als auch meiner Mutter halfen damals dort aus. Im großen Wartebereich – ich habe ihn geliebt! – gab es eine kleine Ecke für Kinder. Dort hatte meine Oma viele Bücher stehen. Die waren sozusagen ähnlich wie heute die Zeitschriften, die bei Ärzten und Friseuren etc. ausliegen. Es gab da so eine Art Abo oder was auch immer, sodass regelmäßig Nachschub kam. Die Bücher waren mehr kleine Kinderhefte. In jedem war ein Märchen, das auf leicht verständliche Weise dort niedergeschrieben und illustriert war. Ich habe sie garantiert alle gelesen und kenne dadurch einige tolle Märchen, die ich sonst wahrscheinlich nicht gelesen hätte.

Wie eine Reihe mein Leben veränderte

Meine Oma versorgte mich also auf unterschiedliche Weisen immer mit neuer Lektüre. Und so kam es, dass ich zu meinem zehnten Geburtstag im Jahr 2001 auch ein Buch von ihr geschenkt bekam. Es handelte sich dabei um „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Das Buch war zwar 1998 bereits erschienen, aber einige Monate nach meinem Geburtstag sollte im November 2001 der Film dazu erscheinen. Meine Oma dachte daher sicherlich, dass mir dieses Buch gefallen könne.

Mein Bekenntnis zum Buch - Eine Reihe, die mein Leben veränderte

Ich habe damals auch ziemlich schnell mit dem Lesen begonnen. Aber ich habe absolut nicht verstanden, wer diese Familie Dursley sein soll und warum sich der Vater beim Blick aus dem Fenster über die vielen Vögel aufregt. Deswegen hatte ich es schon nach wenigen Seiten abgebrochen und zur Seite gelegt. Aber irgendwie ging mir das Buch nicht aus dem Kopf. Also nahm ich es einige Tage oder Wochen später erneut zur Hand und fing nochmal von vorn an. Was dann passierte, brauche ich sicher nicht groß erwähnen. Ich entwickelte eine riesige Leidenschaft für die Welt von Harry Potter, die bis heute anhält.

Der Dominoeffekt

Ostern 2001 bekam ich den zweiten Teil von meinen Eltern geschenkt und versank erneut in meiner neuen Lieblingswelt. Da ich damals noch zehn Jahre alt war, hatte ich natürlich gehofft, dass mein Brief für Hogwarts noch kommen würde. Und ich kann euch sagen: er kam! Zwar erst letzte Woche – 15 Jahre zu spät. Aber er kam! Zurück zum Thema. Band drei kaufte ich mir zum Kindertag, Band vier bekam ich von meinen Eltern. Und dann entstand die Lücke! Der fünfte Band war damals noch nicht erschienen. Dieser fünfte Teil war also das Buch, das mich erstmals auf eine Neuerscheinung warten ließ. Und das ich direkt am Erscheinungstag (dem 08. November 2003) haben wollte. Meine Eltern kauften es mir. Es war ein Samstag. Ich bekam das Buch am frühen Morgen, ging in mein Zimmer und man durfte mich den kompletten Samstag nicht mehr ansprechen. Ich verließ mein Zimmer nur, um auf Toilette zu gehen oder zu essen. Den gesamten Samstag inhalierte ich das neue Buch förmlich und hörte erst auf, als ich es beendet hatte. War ich vorher noch nicht buchsüchtig. Mit diesem Buch begann es auf jeden Fall!

Ich bin buchsüchtig

Machen wir mal einen Sprung zur Gegenwart, ehe ich noch mehr in mein Harry-Potter-Fandom einsteige. Ja, ich habe schon immer gerne gelesen. Und ja, ich habe auch schon immer mehr als der Durchschnitt gelesen. Auch hatte ich schon längere Zeit einen Stapel an ungelesenen Büchern (kurz: SuB). Damals habe ich es geliebt, bei Weltbild diese ganzen eigenen Ausgaben für unter 5€ zu kaufen. Das waren für mich damals alles tolle Bücher für günstiges Geld. Mittlerweile gibt es nur noch wenige davon in meinen Regalen, weil sie alle gelesen waren und ich früher oder später einfach Bücher aussortieren muss aus Platzgründen.

Und dann kam die Bloggerwelt

Im Januar 2013 – direkt zu Beginn des Jahres, am zweiten des Monats – kam ich dann auf die glorreiche Idee, dass ich dieses „Bloggen“ gerne mal probieren würde. Ein fataler „Fehler“, denn damit verfiel ich komplett der Buchsucht. Erstmals machte ich mir wirklich Gedanken darüber, was ich las und wie viel ich las. Früher brauchte ich für ein Buch auch mal mehr als einen Monat und das war absolut kein Problem. Jetzt jedoch wollte ich mehr! Ich wollte mehr lesen, schneller lesen. Die Bücher, die ich besaß, waren viel zu wenig, um diesem „Mehr“ Stand halten zu können. Durch andere Blogger entdeckte ich so viele Schätze, die ich in den vergangenen Jahren verpasst hatte. Ich wurde also nicht nur buchsüchtig, sondern auch kaufsüchtig – buchkaufsüchtig!

Buchpassion - Mein Bekenntnis zum Buch - Ich bin buchsüchtig

Jetzt haben wir September 2016. Mein Blog existiert seit über drei Jahren, bald werden es vier. Ich habe wahnsinnig viele Bücher gelesen. Und noch massig mehr Bücher gekauft. Ich wollte mitreden können und zeitgleich aber auf dem aktuellsten Stand sein. Der Kauf von älteren Büchern und Neuerscheinungen wechselte sich ab, ging Hand in Hand. Dieses Foto von meinem SuB entstand heute Vormittag extra für diesen Beitrag. Ja, es ist absolut kein SuB mehr. Ist es schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Stattdessen habe ich ein RuB kreiert. Eigentlich sogar zwei. Zwei Regale voller ungelesener Bücher. Die Anzahl hat diesen Monat leider die 600 wieder überschritten. Dabei wollte ich irgendwann mal wieder auf die 500. Aber das kann ich vorerst vergessen.

Süchtig – und stolz darauf!

Aber soll ich euch was dazu sagen? Es ist mir egal! Ich bin stolz darauf, buchsüchtig zu sein. Und ich bin auch stolz darauf, buchkaufsüchtig zu sein. Klar, ich werde von vielen belächelt oder für verrückt gehalten, wenn sie erfahren, wie viele Bücher ich besitze und wie viele davon tatsächlich noch ungelesen sind. Aber was soll’s? Es hätte viel Schlimmer kommen können. Ich hätte unter einer anderen – negativen – Sucht leiden können. Ich hätte total sinnlose Hobbies haben können. Stattdessen bin ich einfach nur buchsüchtig. Niemand sollte das als schlimm empfinden. Denn Tatsache ist: es ist wundervoll!

Ich sehe meine (oben erwähnte) Tante nicht sehr oft, weil wir zu verstreut wohnen. Aber wenn wir uns treffen, dann fragt sie immer wieder, wie viele Bücher ich mittlerweile besitze und wie viele davon ungelesen sind. Sie kann bis heute nicht verstehen, warum ich – in ihren Augen – so wahnsinnig bin. Immer wieder zeige ich ihr Fotos von meinen RuB und sie schüttelt nur mit dem Kopf. Ich denke aber, dass sie tief in ihrem Inneren auch irgendwie beeindruckt ist, dass ich so buchsüchtig bin.

Mein Bekenntnis zum Buch

Ich liebe es, in mein Wohnzimmer zu kommen. Schon beim Eintreten riecht man den typischen Geruch von Büchern. Ich liebe es, jeden Tag auf diese Regale blicken zu können. Tatsächlich stehen hier nämlich noch mehr Regale als diese zwei vom Foto. Ich liebe es, in Büchern zu blättern und noch mehr von ihrem Geruch aufsaugen zu können. Der Blick auf die vielen Buchrücken, der mich beruhigt. Ich verbinde mit jedem Buch bestimmte Erinnerungen. Bei 90% der Bücher kann ich mich bis heute grob an ihren Inhalt erinnern.

Meine Kinderbücher haben ihr eigenes Regal und werden niemals aussortiert werden, weil sie so besonders sind. Das sind die Bücher, die ich schon mehrfach gelesen habe. Bücher, die mich in jeden Urlaub damals begleitet haben. Geschenkte oder selbst gekaufte Bücher. Teile aus der „Freche Mädchen“-Serie, die so viele Bücher beinhaltete, dass ich niemals alle hätte haben können. Übrigens hatte meine Mutter mir damals ein Weltbild-Abo für diese Bücher gekauft. Aber die meisten, die ich zugeschickt bekam, hatte ich bereits … Manche Bücher von diesen Kinderbüchern sind bis heute absolute Lieblinge und hätte ich mehr Zeit zur Verfügung, würde ich manche von ihnen noch ein fünftes oder sechstes Mal lesen.

Hätte ich mehr Platz in meiner Wohnung, würde ich übrigens jedes einzelne Buch behalten. Da das aber nicht der Fall ist, sortiere ich regelmäßig aus. Was vielleicht auch ganz gut so ist, denn sonst würde mein SuB weitaus größer sein, als er nun tatsächlich ist. Das Problem ist jedoch, dass man natürlich nicht so schnell ein neues Heim für die aussortierten Bücher findet. Dementsprechend stapeln sich die Bücher mittlerweile auch in meinem Schlaf- und dem zusätzlichen Zimmer.

Buchpassion #1 Mein Bekenntnis zum Buch – Die Aktion

Dieser Beitrag entstand im Zusammenhang mit der Aktion „Buchpassion“. Die liebe Janine von Kapri-ziös hatte diese initiiert. An diesem Wochenende gibt es den ersten Teil dieser Reihe. Das Motto ist „Mein Bekenntnis zum Buch“ und jeder konnte einen Beitrag dazu schreiben. Außerdem gibt es auf Twitter einen passenden Lesemarathon. Alle Informationen, Beiträge anderer Teilnehmer und was genau hinter „Buchpassion“ steckt, gibt es auch nochmal im Beitrag von Janine.

Related:

Previous Post Next Post

20 Tatzenabdrücke

  • Reply Franzi Schönbach

    Huhu meine Liebe,

    was ein wunderwundervoller Beitrag! Ach, ich erkenn ich in so vielem. Bei meiner Oma lagen auch ganz ganz alte DDR-Kinderbücher meiner Tanten und Co, die habe ich auch regelmäßig verschlungen. Und ich habe auch Harry Potter förmlich inhaltiert, Bücher an eine Tag unter meiner Bettdecke verschlungen :). Und ich trete dem Klubb gerne bei – buchsüchtig und stolz darauf hihi.

    glg Franzi

    10. September 2016 at 21:56
    • Reply buechertatzen

      Hallo liebe Namensvetterin 🙂

      Finde ich toll, dass es dir ähnlich erging. Gerade diese alten Bücher bei Omas sind einfach echt toll! Die haben sowas besonderes an sich.

      Liebe Grüße

      11. September 2016 at 21:01
  • Reply Janine (@Kapri-zioes)

    Liebe Franzi,

    warum kenne ich manche Dinge nur so gut, die du da beschreibst? Wahrscheinlich, weil es mir ähnlich erging und auch noch ergeht. 😉
    Harry Potter spielte in meiner Teenagerzeit ebenfalls eine große Rolle, wenn auch ich den Zauber dieser Bücher erst mit 15 entdeckte – also 5 Jahre nach dir.
    Danke, dass du diesen Beitrag für #buchpassion geschrieben hast.

    Viele Grüße,
    Janine

    11. September 2016 at 10:29
    • Reply buechertatzen

      Liebe Janine,

      vielen Dank eher dafür, dass du die Aktion überhaupt ins Leben gerufen hast und ich so einen Grund hatte, über all das zu schreiben!

      Liebe Grüße

      11. September 2016 at 21:02
  • Reply Sternenbrise

    Was für ein schöner Beitrag! Du bist mir wirklich sehr sympathisch!
    Ich kenne das alles nur zu gut. Auch bei mir hat es mit Harry Potter angefangen. Und auch heute begleitet mich Harry immer noch durchs Leben.
    Die Sucht nach Büchern kann ich ebenso wenig ablegen und sehe, außer einem leeren Portemonnaie, nichts schlimmes daran. Bücher geben einem einfach so viel!
    Ganz liebe Grüße
    Charline

    11. September 2016 at 12:12
    • Reply buechertatzen

      Hallo Charline,

      ich sehe schon, wir sind uns buchtechnisch wohl sehr ähnlich! Das freut mich natürlich sehr.

      Liebe Grüße,
      Franziska

      30. Oktober 2016 at 23:41
  • Reply Lexa

    Ganz ehrlich: Ich sitze gerade kopfschüttelnd vorm Bildschirm… bei deinem RuB bekomme ich Gänsehaut. Das ist gar nichts für mich. So viele ungelesene Bücher, die einen anklagend angucken und gelesen werden wollen. Was für ein Druck. Wie schade für die Bücher, die vielleicht nie gelesen werden und sich beim Kauf doch so gefreut haben.
    Aber das ist meine persönliche Ansicht. Darüber bloggte ich letztens schon.

    Wenn du dich damit wohl fühlst, dann ist das für dich gut. Nur für mich wäre das gar nichts.
    Ansonsten mag ich deinen Beitrag aber. Wir alle, die hier mitmachen sind buchsüchtig. Auf die eine oder andere Weise. Und manche von uns haben ihre Kaufsucht besser im Griff als andere 😉 Aber du hast recht, es gibt weit schlimmere Süchte. Und solange es einen nicht in den Ruin treibt, ist auch die Buchkaufsucht nicht schlimm.

    LG Lexa

    11. September 2016 at 13:50
    • Reply buechertatzen

      Hallo Lexa,

      die ungelesenen Bücher sind ja sowieso gerne Diskussionsthema. Manchmal sehe ich es ähnlich und finde es schade um die Bücher. Aber ich hatte oftmals das Problem, dass Bücher nicht mehr im Verkauf waren, wenn ich sie dann endlich haben wollte. Das ist ein Grund, warum ich so viele „anhäufe“. Möchte aber ganz gerne, dass der Stapel irgendwann etwas niedriger wird. Einfach damit endlich alle Bücher in den Genuss kommen, gelesen zu werden 🙂

      Liebe Grüße,
      Franziska

      30. Oktober 2016 at 23:43
  • Reply #buchpassion – Edition: Mein Bekenntnis zum Buch 9.-11.9.2016

    […] von Buechertatzen (Beitrag „[Buchpassion] Mein Bekenntnis zum Buch – Buchsüchtig“) Eva-Maria von Schreibtrieb (Beitrag „#buchpassion – oder, warum ich Bücher liebe“) […]

    11. September 2016 at 14:25
  • Reply Buechertatzen - [BTS] Behind the Screens #2: Football, Anzeige, Schock - Buechertatzen

    […] sicherlich, dass derzeit eine Aktion namens “Buchpassion” läuft. Gestern ging mein Beitrag zum ersten Motto dieser Aktion online. Es ging um “Mein Bekenntnis zum Buch”. Ich liebe […]

    11. September 2016 at 16:32
  • Reply Book-Cats

    Liebe Franziska,

    ein wirklich sehr schöner Beitrag zu einem wunderbaren Thema! Toll, dass in deiner Familie das Lesen so verbreitet ist. Das ist bei mir nämlich gar nicht so. Ich habe schon von klein auf sehr viel gelesen und meine Eltern und Geschwister konnten nie verstehen, von wem ich das habe. Mittlerweile liest auch eine meiner Nichten gerne und viel und diese Leidenschaft unterstütze ich natürlich mit Buchgeschenken zu Geburtstagen und Weihnachten.
    Die Liebe zu Harry Potter kenne ich. Den ersten Teil habe ich ungefähr mit 9 gelesen und jedes Mal wieder war es schrecklich schön, nach Hogwarts zurückkehren zu können.
    Ich wunder mich, dass du bei deinen RuBs mittlerweile nicht überfordert bist. Mein SuB besteht derzeit aus ca. 55 Büchern und damit komme ich schon nicht klar 😀 Wie entscheidest du denn, welches Buch du als nächstes liest?

    Liebe Grüße,
    Silke

    11. September 2016 at 20:40
    • Reply buechertatzen

      Liebe Silke,

      das ist wirklich schade, dass es in deiner Familie nicht so verbreitet ist, zu lesen. Umso schöner ist es natürlich, dass du deine Nichte jetzt so gut unterstützen kannst.

      Wie ich entscheide? Also zuerst kommen ja Rezensionsexemplare und Bücher für Blogtouren. Wenn ich damit durch bin, dann greife ich eigentlich immer sehr spontan nach dem nächsten Buch. In meinem Kopf habe ich schon so eine Favoritenliste, welche Bücher demnächst gelesen werden möchten. Manchmal habe ich zum Beispiel erst vor Kurzem eine Rezension zu einem Buch gelesen, das bereits auf dem SuB liegt, dann nehme ich mir das als erstes vor. So in die Richtung. Ansonsten lasse ich auch manchmal meinen Freund einfach wählen, wenn mir gar nichts einfällt.

      Liebe Grüße,
      Franziska

      11. September 2016 at 21:05
  • Reply Auroria

    600 ungelesene Bücher? Ohoh!!! Ich habe bei mir beobachtet, dass es Bücher auch meinem SuB gibt, auf die ich mich gefreut habe, aber meistens kam ein anderes Buch dazwischen, das ich erst vor diesem einen lesen musste. Mittlerweile bin ich mir bei manchen gar nicht sicher, ob ich sie überhaupt jemals lesen werde. Wie ist das bei dir?
    Dieses Jahr habe ich mich auch dazu entschlossen, Bücher auszusortieren. Wie du sagst, ist das gar nicht so einfach. Manche verkaufe ich, so sie denn von der Ankaufbörse gewollt werden (was man dafür bekommt, ist leider nicht der Brüller), andere habe ich verschenkt und ein paar sind im öffentlichen Bücherschrank gelandet. Ich kann es nur nicht ertragen, Bücher wegzuwerfen. Das gehört sich nicht! Allerdings bin ich mit dem Aussortieren noch lange nicht fertig. Aus Platzgründen ist das aber definitiv nötig.

    11. September 2016 at 20:55
    • Reply buechertatzen

      Hallo Auroria,

      bei mir ist das definitiv ähnlich. Ich sortiere ja regelmäßig aus – sowohl bei den gelesen als auch den ungelesenen Büchern. Manchmal ändert sich der Lesegeschmack einfach viel zu schnell und dann versuche ich immer, den Büchern ein neues Heim zu suchen 🙂

      Liebe Grüße,
      Franziska

      30. Oktober 2016 at 23:48
  • Reply Lena

    Hallo Franziska,

    also mit einem so großen SuB könnte ich gar nicht umgehen. Bei mir sind das immer maximal 2-3 Bücher, meine Wunschliste ist dafür umso länger 😀

    Harry Potter war auch eine meiner ersten großen Leidenschaften. Ich habe die ersten drei Bände damals bei meiner Tante gelesen. Meine Mutter war (glückicherweise) auch gleich begeistert, weshalb die weiteren Bände, dann bei uns zu Hause einzogen 🙂

    Liebe Grüße,
    Lena

    11. September 2016 at 21:13
    • Reply buechertatzen

      Hallo Lena,

      Wahnsinn! Nur 2-3 ungelesene Bücher? Da war ich schon seit Jahren nicht mehr. Früher hatte ich auch schon ungefähr 10-15 ungelesene Bücher in den Regalen stehen. Mit der Bloggerzeit wurden es immer mehr 😀

      Liebe Grüße,
      Franziska

      31. Oktober 2016 at 0:05
  • Reply Cora

    Ein sehr schöner Beitrag! Aber 600 ungelesene Bücher?! O.o Oha, da kann ich mich mit meinen zwanzig ja gar nicht beschweren :D. Ich habe schon von so vielen Bloggern gelesen, dass gerade die Harry Potter Romane so einiges zur Bücherliebe/-sucht beigetragen beigetragen haben und finde es schön zu sehen, wie sehr eine Buchreihe so viele Menschen erreichen und beeinflussen kann.
    Liebe Grüße,
    Cora

    12. September 2016 at 10:39
    • Reply buechertatzen

      Hallo Cora,

      ja, das ist wirklich schön, dass Harry Potter so viele Leute erreichen konnte. Eigentlich wirklich Wahnsinn, dass Rowling mit Büchern so eine extreme Generation geschaffen hat!

      Liebe Grüße,
      Franziska

      31. Oktober 2016 at 0:17
  • Reply Madame Klappentext

    Hallo Franziska,
    mein Name ist Kristin und ich bin buchsüchtig 🙂 Du sprichst mir mit vielen deiner Gedanken aus der Seele. Auch mein SuB wächst und wächst, aber was solls, bei Pflanzen freut man sich doch auch, wenn sie wachsen und gedeihen 🙂
    Übrigens finde ich deine Gedanken zum Bloggen ganz gut. Wenn ich deine Gedanken so lese merke ich, dass auch ich viel schneller lese seit ich blogge. Das ist mir vorher noch nie aufgefallen.
    Liebe Grüße
    Kristin

    12. September 2016 at 22:19
    • Reply buechertatzen

      Hallo Kristin,

      der Vergleich mit den Pflanzen ist echt gut! Das muss ich mir merken, wenn meine Familie das nächste Mal wieder den Kopf schüttelt 🙂

      Liebe Grüße,
      Franziska

      31. Oktober 2016 at 0:33

    Kommentar verfassen

    Scroll Up