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Rezension

[Rezension] Stefanie Schankat: Bevor der Regen kam

Ullstein Buchverlage / Forever
  • Stefanie Schankat: Bevor der Regen kam
  • Preis: 3,99 € (eBook)
  • Verlag: Ullstein Buchverlage / Forever
  • Erscheinungstermin: 15. April 2016

Bevor der Regen kam ist ein Buch von Stefanie Schankat. Es ist am 15. April 2016 im Imprint Forever bei Ullstein Buchverlage als eBook erschienen. Das Buch umfasst 200 Seiten.

Inhalt

Die junge Julia ist an die deutsche Botschaft nach Malawi gekommen. Schon nach kurzer Zeit hat sie sich in ihr neues Leben eingelebt, saugt alle Eindrücke wissbegierig in sich auf. Als sie auf Richard trifft, ist es um sie geschehen. Der gut aussehende und charmante Amerikaner ist zu Besuch bei der Leiterin der Botschaft. Sofort spüren beide das Knistern, die intensive Anziehung zueinander, die sie verbindet. Bei einem Ausflug an den See verbringen sie eine leidenschaftliche Nacht miteinander, auf die noch weitere folgen. Doch beide wissen, dass ihre gemeinsame Zeit begrenzt ist. Richard muss nach Europa, wo er in der Normandie lebt. Und Julia kann ihn nicht vergessen. Monate später: Julia verbringt ein paar Tage in Paris. Plötzlich sieht sie Richard an einer Straßenkreuzung stehen. Das muss Schicksal sein. Wird ihre Liebe eine Chance haben? Stefanie Schankat erzählt in einfühlsamer, klarer Prosa die Geschichte einer wahren Liebe.

(Ullstein Buchverlage / Forever)

Meinung

Bei diesem Buch waren für mich tatsächlich Cover und Titel ausschlaggebend, dass ich einen Blick darauf geworfen habe. Ich mag diese Art von Bildern sehr gerne und wenn man sich das Originalcover anschaut, kann man sehr gut sehen, dass die Farbgestaltung toll gewählt ist. Sie knallt nicht zu sehr und machte mich deswegen besonders neugierig.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wahnsinnig schwer. Es gab zu Beginn kaum wörtliche Rede. Außerdem wirkte alles einfach hintereinander weg erzählt und aneinander geklatscht, sodass ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte, worum es nun überhaupt geht und was davon tatsächlich wichtig ist. Er wurde die ganze Zeit nur als „ER“ bezeichnet und wirkte so, als wäre er aus dem kompletten Nichts einfach so aufgetaucht, weil es eben gerade passend war. Insgesamt hat es sehr lange wie ein totales Chaos auf mich gewirkt, sodass ich kurz davor war, das Buch abzubrechen. Aber da es nur so wenige Seiten hatte, wollte ich dem Ganzen noch eine Chance geben.

Im weiteren Verlauf wurde es dann auch endlich irgendwann etwas besser und ich konnte mich etwas in die Geschichte einfinden. Die Charaktere bekamen etwas Farbe und ich konnte besser auseinanderhalten, wo ich mich gerade befand. Denn es kommen immer wieder zeitliche Sprünge vor und die Szenen selbst sind oftmals eher sehr kurz und sprunghaft gehalten. Ungefähr in der Mitte des Buches gab es dann aber wiederum Szenen, die etwas weiter ausgeführt wurden und die mir somit geholfen haben, die Geschichte besser zu verstehen. Das waren auch die Momente, in denen ich endlich in das Buch eintauchen konnte.
Es ergab schließlich alles einen Sinn und das Zusammenspiel wurde deutlicher. Die Liebe sowie die Sehnsucht bekamen endlich Gesichter und wurden ein großer, bedeutender Teil des gesamten Romans. Besonders das Ende konnte mich dann sehr überzeugen, sodass ich froh war, das Buch doch komplett gelesen zu haben.
Was Autorin Stefanie Schankat sehr gut gemeistert hat, ist die Beschreibung der Orte. Gerade die afrikanischen Szenen sind sehr toll und ich habe mich direkt nach Afrika versetzt gefühlt. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen und hat dem Buch eine tolle Stimmung verliehen, die dem jeweiligen Ort angepasst war, denn es folgen im Verlauf der Handlung natürlich noch Szenen außerhalb von Afrika.

Fazit

Leider war der Einstieg in das Buch eher schwer und auf den wenigen Seiten konnte die Handlung dann nicht mehr viel herausreißen. Ich hatte mir etwas mehr versprochen und wurde ein bisschen enttäuscht. Es gab aber einige Szenen, die mich mitreißen konnten und gegen Ende wurde das Verständnis besser und die eigentliche Thematik des Romans wesentlich deutlicher, sodass es mich immerhin noch positiv stimmen konnte.

Weitere Meinungen zum Buch

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