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Rezension

[Rezension] Anne Eliot: Almost

Rezension Almost
  • Anne Eliot: Almost
  • Preis: 9,95 (Taschenbuch) / 7,99 € (eBook)
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Erscheinungstermin: 18. März 2016
Almost ist ein Buch von Anne Eliot. Es ist am 18. März 2016 bei dtv als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 464 Seiten. Die Originalausgabe Almost erschien 2012 bei Butterfly Books. Deutsche Übersetzung von Birgit Niehaus.

Inhalt

Eigentlich ist das Ganze nur ein Deal. Eigentlich will Jess sich keinesfalls verlieben. Eigentlich …

Drei Jahre ist es her, dass Jess Jordans Leben in einer einzigen Nacht wie ein Kartenhaus über ihr zusammenstürzte. Um endlich zur Normalität zurückzukehren, braucht sie den Sommerjob. Und einen Freund. Unbedingt. Als ausgerechnet ihr Mitschüler Gray Porter mit ihr um den Job konkurriert, geht Jess einen Deal mit ihm ein: Sie teilen sich den Job, er bekommt das ganze Geld und tut dafür so, als wären sie ein Paar. Was Jess aber nicht weiß: Dass Gray in der Nacht, die alles veränderte, eine Schlüsselrolle spielte und er seit Langem heimlich in sie verliebt ist …

(Klappentext)

Meinung

Das Cover wirkt sehr sommerlich, aber gleichzeitig auch geheimnisvoll. Genau wie auch die Geschichte, die im Buch behandelt wird. Außerdem gefällt mir die allgemeine Farbgestaltung sehr gut.

Der Einstieg in die Geschichte ging sehr flott und ich war sehr schnell begeistert von dem Buch. Besonders gut finde ich, dass aus zwei Sichten erzählt wird. So bekommt man direkt im Einstieg schon gut mit, wie die beiden Protagonisten denken und kann sich super einfühlen. Es werden außerdem schon erste Andeutungen zu bestimmten Geheimnissen gemacht, die mich an das Buch fesselten und mich neugierig machten.

Das hat sich auch während der weiteren Handlung bewährt. Man erfährt nach und nach mehr Details, aber der Spannungsbogen wird die ganze Zeit sehr gut aufrechterhalten, sodass man einfach direkt weiterlesen muss, um mehr zu erfahren. Sehr niedlich ist das Zusammenspiel zwischen Jess und Gray, die ihre fiktive Beziehung über den Sommer ausleben. Es wirkt zwar manchmal leicht kitschig, aber mit Jess‘ Hintergrund kann man durchaus nachvollziehen, warum dies so ist.

Das Buch ließ sich sehr gut lesen und ich bin sehr durch die Seiten geflogen. Der Stil ist insgesamt recht jugendlich gehalten, was jedoch zu den Protagonisten passt. Für manch ältere Leser könnte das jedoch etwas störend sein, wenn man die Jugendsprache nicht so sehr mag. Mich hat es aber nicht gestört. Im Gegenteil: ich fand das Buch dadurch wesentlich realitätsgetreuer.

Die Geschichte konnte mich so gut wie die ganze Zeit komplett mitreißen. Nur gegen Ende wurde das etwas gedämpft, denn das hätte ruhig etwas mehr ausgebaut werden können. Es hat mir insgesamt zwar gut gefallen, aber einige Seiten mehr hätten es sicher mehr abrunden können. Außerdem haben einige Charaktere etwas unrealistisch gehandelt, was mich dann irritierte.
Ganz besonders toll fand ich, dass die Nebencharaktere im Buch sehr gut gestaltet waren. Gerade Jess‘ Schwester ist mir sehr ans Herz gewachsen.

Gerade die beiden Protagonisten haben die Geschichte interessant gemacht, denn sie waren doch relativ unterschiedlich. Gray ist als männlicher Charakter endlich mal nicht so extrem klischeebehaftet, wie man es sonst aus den Büchern kennt. Ganz im Gegenteil. Er ist mir sofort sympathisch gewesen und wirkte sehr realitätsgetreu und nicht wie der typische Bad Boy. Das war tatsächlich sehr erfrischend und hat Spaß gemacht, mal einen etwas anderen Männertyp handeln zu lassen.

Im Gegensatz dazu war mir Jess nicht ganz so sympathisch, hatte aber trotzdem tolle Züge, die mir gefallen haben. Sie hat so einiges durchgemacht, was auch im Buch eine Rolle spielt und ist daher sicher auch etwas sehr eigen. Ich vermute auch, dass sie deshalb manchmal so untypisch gehandelt hat.

Fazit

Eine niedliche Geschichte mit einer dunklen Vergangenheit, die das Leben der Protagonistin überschattet. Sympathische Charaktere, die ausnahmsweise mal nicht jedes Klischee bedienen, machen die Handlung besonders. Der jugendliche Stil macht das Buch zum leichten Lesespaß. Lediglich das Ende hat das Vergnügen etwas gedämpft, denn hier hätten durchaus noch ein paar mehr Seiten eingebaut werden können.

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