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Messebericht

[LBM] Messebericht #2 – Freitag

Hallo ihr Lieben,
bereits am Sonntag habe ich den Messebericht Teil #1 veröffentlicht und euch von meinem Messedonnerstag erzählt. Heute geht die Reihe weiter! Ich habe mich übrigens dazu entschlossen, den Bericht zu teilen, weil es sonst einfach zu viele Fotos und zu viele Informationen wären. Also nicht wundern, warum ich heute nicht auf alle Tage eingehen werde.
Als kleine Information vorab: ich bin zusammen mit meinem Freund Felix zur Messe gefahren. Also wundert euch nicht, wenn ihr öfter mal über den Namen stolpert. Wir waren – bis auf den Sonntag – immer zusammen unterwegs. Die Fotos stammen entweder von ihm (FR) oder von mir (FK).

Fitzek-Box am Donnerstag – Was war denn nun?

Bevor es mit dem eigentlichen Messebericht Teil #2 losgeht, möchte ich euch natürlich erstmal noch die Geschichte mit der Fitzek-Box auflösen. Ich hatte ja geschrieben, dass wir gespannt angestanden haben und der Inhalt dann nicht so ganz wie erwartet gewesen ist. Denn wir hatten alle mit einem gewissen Schreckmoment gerechnet.
Tatsächlich sind wir dann als größere Gruppe eingelassen wurden und trafen auf einen Mann im weißen Arztkittel. Er stellte sich als behandelnder Arzt von Fitzek vor und beschrieb uns den sich immer verschlimmernden Zustand seines Patienten, der dem Wahnsinn verfallen ist. Das wurde auch anhand von diversen Fotos verdeutlicht, die Fitzek in den unterschiedlichsten Stadien des Wahnsinns zeigten. Übrigens wahnsinnig gut gemacht und klasse Fotos!
Der Arzt bewegte sich übrigens von Foto zu Foto und beleuchtete alle mit einer kleinen Taschenlampe, da es im Inneren der Box dunkel war. Außerdem hatte er eine ausladende Körpersprache und wir dachten die ganze Zeit, dass irgendetwas passieren muss. Ich persönlich bin ihm ständig ausgewichen und hatte richtig Panik, weil ich ziemlich leicht zu erschrecken bin. Aber es hatte sich niemand in der Box versteckt und die Bilder waren einfach nur Bilder. Da hatte ich also nochmal Glück gehabt!
Als wir uns gemeinsam alle Fotos angeschaut hatten, wendeten wir uns alle der Wand hinter uns zu. In dieser versteckte sich nämlich eine Art Tür, die der Arzt öffnete. Auch hier hatten wieder alle große Angst, dass gleich jemand herausgesprungen kommt. Aber erneut: Glück gehabt und kein Schreckmoment. Hinter der Tür wurde das Büro von Fitzek nachgestellt, in dem er seine Romane schreibt. Zu Beginn traute sich niemand, näher heranzugehen. Felix wagte dann den ersten Schritt und sah sich das Büro von Nahem an und ging sogar in den kleinen Raum hinein. Ich selbst habe ihn mir nur von außen angesehen. Als alle einen Blick darauf geworfen hatten, wurde die Tür wieder geschlossen.
Wir drehten uns alle wieder um und schauten nun an die gegenüberliegende Wand, wo ein Bildschirm eingebaut war. Man zeigte uns den Buchtrailer zu Fitzek neustem Buch, das dieses Jahr noch erscheinen soll. Der Trailer war super spannend gemacht und war dann tatsächlich auch das, was bei mir für einen Schreckmoment sorgte. Felix ist nun auch wahnsinnig neugierig auf das neue Buch und freut sich schon riesig auf das Erscheinen.

Freitag – Viele bekannte und neue Gesichter

Den zweiten Messetag starteten wir etwas früher als den ersten. Das lag daran, dass wir uns mit den anderen zum Frühstück in Leipzig am Markt treffen wollten. Da wir unsere Pension etwas außerhalb hatten, sind wir bereits mit dem Auto zur Messe und haben es dort abgestellt. Gegen acht Uhr am Morgen war auf dem Messegelände natürlich noch so gut wie nichts los und es war mal ein komplett anderes Bild als sonst. Von dort aus sind wir dann mit der S-Bahn Richtung Markt gefahren.
Das leere Messegelände am frühen Morgen (Foto: FK)
Der Messeturm unter blauem Himmel (Foto: FK)
Am Markt in Leipzig angekommen, waren wir mal wieder viel zu früh. Das ist man mit Felix übrigens immer! Also haben wir noch ein bisschen die frühen Sonnenstrahlen genossen und den Aufbau der Marktstände beobachtet. Die ganzen Häuser dort sind natürlich große Klasse und auch der Markt sah schon im Aufbau ziemlich verlockend aus.
Ausblick auf den Marktaufbau (Foto: FK)

Ein etwas schwieriges Frühstück

Nach und nach trudelten dann auch die anderen ein. Die Frühstückteilnehmer waren übrigens die gleichen Verdächtigen wie vom Vortag und wie sowieso immer. Dazu zählen also Diana von Lilienlicht (inklusive Mann Daniel), Karin von Buchgefieder, Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshine, Janine von Kapri-Ziös und Martina (Gastrezensentin).
Diana und Daniel waren die ersten und zusammen mit ihnen gingen wir dann schon mal in den Bäcker, wo reserviert war, rein. Es war alles etwas eng, also stellten wir kurzerhand zwei Tischen zusammen und bauten alles etwas um, damit später auch alle Platz finden konnten. Ich glaube aber, dass die Mitarbeiter das nicht gerade so toll fanden. Aber sie wussten ja, dass wir mehrere sein würden. Das hätte ja eingeplant werden können. Insgesamt hatte ich eher das Gefühl, dass wir dort nicht willkommen waren – warum auch immer. Die Bedienung teilte uns auch gleich zu Beginn mit, dass wir länger auf das Frühstück warten müssten, was für einige von uns von Nachteil war, denn sie hatten bereits Termine auf der Messe. Wir hatten zwar alle etwas Zeit eingeplant, aber dass es dann so lange dauern würde, hätte niemand gedacht. Wir haben aber das Beste daraus gemacht!
Unser bestelltes Frühstück (Foto: FK)

Hashtag Butterriegel!

Ich weiß gar nicht mehr, wie wir eigentlich auf das Thema kamen, aber irgendwann drehte sich das Thema nur noch um Butterriegel! Wenn ihr also auf der Messe irgendjemanden dieses Wort habt rufen hören: das waren unter Garantie wir! Es wurden viele Witze gemacht. Es ging zum Beispiel darum, sich ein Jahr lang nur noch von Butter zu ernähren – eben in Form von Butterriegeln. Die sogenannte Butterriegel-Diät. Oder dass man auch andere Personen mit Butterriegeln anlocken könnte. Das hat uns die gute Laune schnell zurückgebracht und war während der gesamten Messer unser Insider, der immer wieder aufgerollt wurde. Oben auf dem Bild seht ihr übrigens auch die kleinen verpackten Butterwürfel, die Mitschuld an der ganzen Thematik hatten.

Automatisches Stehen durch Platzmangel

Nach dem Frühstück ging es dann zurück zur Messe. Wir warteten am Markt auf die S-Bahn und am Bahnsteig war eigentlich nichts los, sodass wir schon Hoffnung hatten, noch Platz in der Bahn zu finden. Denn gerade zu Messezeiten ist es ja nun bekannt, dass die Bahnen dann mehr als nur voll sind. Also diese dann aber einfuhr, konnten wir schon sehen, dass unsere Hoffnung umsonst war. An der ersten Tür kamen wir erst gar nicht hinein, also sind wir von einer Tür zu nächsten. Ganz am Ende der Bahn haben wir dann noch halbwegs Platz gefunden, sodass alle unter gekommen sind. Praktischerweise stieg nach uns noch jemand mit seinem Fahrrad ein, sodass eigentlich überhaupt kein Platz mehr übrig war. Ein Vorteil hatte das jedoch: man hätte niemals umfallen können, weil wir alle so dicht aneinander gedrängt waren, dass wir uns gegenseitig gehalten haben. Das war dann auch der Zeitpunkt, wo ich froh gewesen bin, dass wir sonst immer mit dem Auto zum Messegelände fahren. Das ist wesentlich entspannter!

Inoffizielles Bloggertreffen – Der Platzmangel geht weiter!

Auf dem Messegelände angekommen, sind wir dann gleich Richtung Bloggerlounge, denn dort sollte das inoffizielle Bloggertreffen von Papiergeflüster stattfinden, die jedoch selbst nicht mit dabei sein konnte. Wir waren schon etwas eher da und selbst da war es schwierig, noch einen Sitzplatz zu finden. Die Bloggerlounge ist zwar definitiv schön groß, aber es gibt einfach zu wenig Sitzgelegenheiten.

Ich persönlich bin ja eher schüchtern und gehe ungern auf neue Leute zu. Deswegen hatte ich mich anfangs eher in eine Ecke verkrochen und habe einfach alle langsam eintrudelnden Blogger beobachtet. Einige Gesichter hat man dann durch Facebook- bzw. Twitterfotos erkannt. Aber ansprechen ist eher nicht so meins, weil ich immer davon ausgehe, dass mich niemand kennt. Ich habe mich übrigens während der gesamten Messe dann eines besseren belehren lassen, denn immer wieder durfte ich hören „Ach, du bist das! Ich kenne deinen Blog“ bzw. „Ich lese deinen Blog“, was mich jedes Mal wahnsinnig gefreut hat! Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Achtung, es folgt ein kleiner Spoiler! Derzeit arbeite ich nebenbei heimlich an einem neuen Blognamen und einem neuen Design. Nach dem Relaunch des Blogs werde ich garantiert wieder mit den Gedanken anfangen, dass mich niemand kennt und das Spiel geht von vorn los. Aber das nehme ich gern in Kauf. Spoiler Ende!

Daniela von Teekesselchen, Karin von Buchgefieder, Janine von Kapri-Ziös, Diana von Lilienlicht und ich (Foto: FR)

Irgendwann kamen dann wieder die altbekannten und doch gern gesehen Gesichter in die Bloggerlounge, sodass ich nicht mehr ganz so einsam war. So lernte ich dann auch einige andere Blogger kennen. Zum Beispiel Daniela von Teekesselchen, die ich schon auf Twitter und Instagram kannte, aber eben noch nie persönlich gesehen habe. Auf dem Foto oben seht ihr übrigens uns alle zusammen. Ich habe mich tatsächlich mit Absicht auf den Boden gesetzt. Ihr seht auf den noch folgenden Bildern gleich auch, warum.
Außerdem traf ich auch die liebe Ramona von Kielfeder wieder, die ich schon seit der LLC 2014 kenne und auf den Messen immer wieder treffe. Während ich mich mit Ramona unterhielt, kam auch Luise von Cook Bake Book vorbei und stellte sich kurz vor. Ihre Visitenkarte ist übrigens wunderschön! Luise kannte ich auch in der Netzwelt noch nicht, was sich aber durch die Messe sofort geändert hat. Ein toll geführter Blog, auf dem ich jetzt öfter vorbei schaue.

Lena von Lenas Welt der Bücher und ich (Foto: FR)

Beim Bloggertreffen habe ich auch endlich Lena von Lenas Welt der Bücher persönlich kennenlernen dürfen. Wir kannten uns durch das Bloggen und durch YouTube zumindest online schon länger, haben es aber nie geschafft, gleichzeitig auf der gleichen Veranstaltung zu sein. Dieses Jahr zur LBM hat es dann endlich geklappt.

Diana von Lilienlicht und ich – der Größenunterschied schlechthin (Foto: FR)

Kommen wir nun zu dem Grund, warum ich auf dem oberen Gruppenfoto auf dem Boden saß. Man vergleiche bitte Diana und mich. Sehr auffällig, dass sie mir nicht mal wirklich bis zur Schulter reicht, oder nicht? Deswegen bleibe ich auf Fotos gerne einfach sitzen, damit sich die Gesichter wenigstens ein bisschen auf einer Höhe befinden. Das ist übrigens auch mein Erkennungsmerkmal schlechthin, würde ich behaupten. Felix ist übrigens noch ein Stück größer, sodass wir in den Messehallen manchmal doch eher auffallen als andere. Man werfe bitte auch noch einen Blick auf meine Schuhe. Die sind nämlich immer Gesprächsthema. Jeder sieht die Schuhe und findet sie – zum Großteil – klasse. Auch hier vor Ort in meinem Wohnort ist es ganz oft so, dass andere mir hinterher schauen, weil ihnen die Schuhe auffallen oder sich an der Kasse gegenseitig anrempeln mit dem Satz „Schau mal, die Schuhe!“. Sehr niedlich!

Felix‘ Messehighlight

Nach dem Bloggertreffen sind wir dann noch einmal zum Stand von Droemer Knaur, denn Lena hatte uns erzählt, dass sie dort ein Foto mit Sebastian Fitzek gemacht hat. Felix ist großer Fitzek-Fan und deswegen wollten wir schauen, ob er sich noch immer dort am Stand aufhält. Wir sind also Richtung Fitzek-Box, aber da war gerade nichts los. Bis Felix mich dann antippte und wir einige Schritte zurückgingen, wo er mich fragte, ob diese eine Person dort hinten vielleicht Fitzek sei? Und er hatte tatsächlich Recht. Sebastian Fitzek stand dort einfach ganz normal am Stand, von niemanden wirklich erkannt und unterhielt sich mit dem Arzt aus der Box (siehe oben). Felix ist normalerweise eher der offenere Typ und hat nicht so das Problem, auf Leute zuzugehen. Aber zu Fitzek hat er sich nicht getraut. Da ich selbst dieses Mal nichts zu verlieren hatte, schleifte ich Felix zu ihm und bat nett um ein Foto. Fitzek hatte natürlich absolut kein Problem damit und so entstand das gemeinsame Foto von Felix und seinem Lieblingsautor. Also Felix‘ absolutes Messehighlight!

Autor Sebastian Fitzek und Felix (Foto: FK)

Übrigens sieht man auf dem Foto auch wieder sehr schön den Größenunterschied. Felix ist doch um einiges größer als die meisten Menschen und daher wirkt auch Fitzek hier ziemlich klein. Zum Vergleich: ich reiche bis zu Felix‘ Nase …

Happy Hour auf der Messe

Gegen 15:30 Uhr sollte dann eine Happy Hour der #lbc stattfinden. Diese Convention wurde schon vorher groß auf Instagram angekündigt und sollte während der Happy Hour nochmal genauer vorgestellt werden, denn der Ticketverkauf startete am Montag nach der Messe. Es handelt sich dabei um die LitBlog Convention. Einige Kölner Verlage haben sich zusammen geschlossen und veranstalten diesen Jahr zum ersten Mal diese Bloggerkonferenz. Während der Happy Hour habe ich mich sehr gut mit Annette Geduldig von Bastei Lübbe unterhalten, die ich schon von der letzten LBM kannte. Sie hat die gesamte Veranstaltung nochmal kurz erklärt und mir einige Details verraten, die mich  noch neugieriger gemacht hatten.
Als kleine Zusatzinformation: am Montag startete um 11:11 Uhr der Ticketverkauf für die LBC. Ich hatte mir während der Arbeit extra das Handy bereits gelegt und habe mein Ticket recht zeitnah nach Verkaufsstart gekauft, sodass ich definitiv an der LBC teilnehmen werde. Hotel und Zug sind auch bereits gebucht. Die Tickets waren jedoch nach nur wenigen Stunden restlos ausverkauft, denn es gab nur 150 Plätze. Damit hätte ich tatsächlich nicht gerechnet und die Veranstalter genauso wenig.

Übergang zum #Blogntalk

Nach der Happy Hour hatten wir noch ziemlich viel Zeit bis zum nächsten Programmpunkt. Deswegen sind wir kurz raus und wollten eigentlich etwas essen gehen. Aber leider baut Globus derzeit um, sodass unser geliebtes Restaurant aus dem Vorjahr nicht existierte. Bei der Dönerbude nebenan gab es nur Döner, den weder Felix noch ich gerne essen und man konnte sich dort auch nicht reinsetzen. Also blieb uns nur noch der Weg zu McDonalds … Der war übrigens extrem überfüllt mit Cosplayern. Aber für den kleinen Hunger zwischendurch war es definitiv ausreichend.
Die frische Luft hat auch ziemlich gut getan und wir sind gleich nochmal durch den „Messe-See/Teich/wie auch immer“ gelaufen. Ich liebe das ja sehr, dass es einfach einen Weg durch die zwei Wasserplätze gibt. Vor allem weil es von weiter entfernt so aussieht, als ob man direkt durch das Wasser laufen würde.

Ausblick auf die Glashalle vom Wasserdurchgang (Foto: FK)

#Blogntalk vom Randomhouse

Nach der Pause folgte dann der letzte Punkt für diesen Tag: das Blog’N’Talk von Randomhouse. Ich war letztes Jahr nicht in Frankfurt, sodass ich die Neuerungen noch nicht kannte. Man hatte im Voraus einen Autor bekommen, den man dann während der Veranstaltung interviewen sollten, sodass ein Gespräch einfacher entstehen sollte.

Sebastian Rothfuss begrüßt alle und erklärt den Verlauf der Veranstaltung (Foto: FR)

Die Begrüßung vor Ort erfolgte wie immer durch Sebastian Rothfuss und dann ging es auch direkt los. Ich habe bereits einen extra Beitrag über das Blog’N’Talk geschrieben, wo ihr meine Erfahrungen und mein Kurzinterview nachlesen könnt. Außerdem könnt ihr dort auch noch Fotos von den Personen sehen, die ich dort treffen durfte. Zum Blog’N’Talk-Beitrag.

Somit ging dann auch der zweite Messe-Tag zu Ende. Ich bin etwas sehr ausführlich in diesem Beitrag geworden, aber ich habe einfach so viel zu berichten! In den nächsten Tagen folgen dann noch Tag 3 und 4. Also seid gespannt.

Wart ihr auch auf der Messe? Und was mich besonders brennend interessiert: sind euch solche Beiträge zu ausführlich oder mögt ihr gerade das sehr gern?

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1 Tatzenabdruck

  • Reply Tatze

    Hey Franziska 🙂

    ich finde den Bericht super und gar nicht zu lang! So hatte man die Chance einen Messetag mit dir zu verbringen und es war fast so, als ob man dabei war. 🙂

    Liebe Grüße,
    Tati

    7. April 2016 at 15:11
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