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Rezension

[Rezension] Juliet Ashton: Immer wieder du und ich

Cover "Immer wieder du und ich"
Rowohlt Verlag
Juliet Ashton: Immer wieder du und ich

Preis: 9,99 (Taschenbuch) / 9,99 (eBook)

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Erscheinungstermin: 22. Januar 2016

Immer wieder du und ich ist ein Roman von Juliet Ashton. Er ist am 22. Januar 2016 im Rowohlt Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 400 Seiten. Die Originalausgabe These Days of ours erscheint 2016 bei Simon & Schuster, UK. Deutsche Übersetzung von Silke Jellinghaus und Katharina Naumann.

Inhalt

Ein Roman über die Liebe. Über die kleinen und großen Abenteuer des Lebens. Und über zwei, die sich lieben, aber immer wieder verpassen.

Kate liebt Charlie. Charlie liebt Kate. Das war schon immer so. Sie sind füreinander geschaffen. Aber es ist kompliziert: Denn stets ist Charlie gerade vergeben, wenn Kate bereit ist. Und umgekehrt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, auf Partys, Hochzeiten und Beerdigungen. Vergessen können Kate und Charlie einander nicht. Aber ist es nicht irgendwann zu spät für die große Liebe? Oder bietet ihnen das Leben noch eine zweite Chance?

(Klappentext)

Meinung

Die Covergestaltung gefällt mir prinzipiell ganz gut. Auf den ersten Blick ist es etwas unauffällig, aber die verschiedenen Motive, die ineinander übergehen, sind hübsch. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass es dem ersten Buch der Autorin von der Gestaltung her ähnelt, sodass man gleich sieht, dass diese Bücher in irgendeiner Form zusammen gehören – wenn auch nicht reihentechnisch.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir wirklich super gefallen. Ich bin sofort hineingezogen wurden und mir kamen bereits die ersten Tränen bei einer bestimmten Szene. Sowohl Kate als auch Charlie waren mir sofort sympathisch. Aber direkt im Einstieg kam auch die erste Wendung, mit der ich so nicht gerechnet hatte, weswegen ich erst recht an die Handlung gefesselt wurde.

Das Buch ist in verschiedene Feierlichkeiten aufgeteilt, an denen sich die Handlung entlang hangelt. Die Idee an sich gefällt mir ziemlich gut, aber der Verlauf der Geschichte wirkte dadurch manchmal etwas sprunghaft und ich hatte dann immer das Gefühl, etwas Wichtiges verpasst zu haben.
Leider ging es dann auch nach dem Einstieg bergab und das Buch konnte mich überhaupt nicht mehr mitreißen. Es kamen Szenen vor, bei denen ich nicht verstanden habe, warum diese eigentlich eingebaut wurden, weil sie so nichtssagend waren. Es wirkte eher so, als würde die Autorin versuchen, das Buch noch zu strecken, damit das Ende nicht so schnell kommt. Es gab aber auch noch vereinzelte Momente, die mich berühren konnten. So zum Beispiel eine Szene zwischen Kate und ihrem Vater, die mich noch einmal zu Tränen gerührt hat, weil sie so tiefgreifend war. Diese Momente haben mich am Lesen gehalten. Leider waren es aber auch nur Ausnahmen. Ich hatte nach dem sehr guten Einstieg einfach mehr von dem Buch erwartet.
Das Ende hingegen konnte mich dann doch nochmal überraschen, weil ich mit diesem Ausgang zwar an sich gerechnet hatte. Aber die Auflösung war dafür perfekt gewählt und für mich nicht vorherzusehen. Dadurch lässt mich die Geschichte aber doch um einiges zufriedener zurück als der Mittelteil, der mich leider enttäuscht hat.

Die zwei wichtigsten Charaktere – Kate und Charlie – habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Sie waren mir einfach sofort sympathisch und sind für mich das ideale Paar. Manchmal hätte ich mir auch einen Einblick in Charlies Gefühle und Gedanken gewünscht, die man leider aufgrund der Ich-Perspektive nicht mitbekommen hat. Aber ich konnte seine Handlungen trotzdem gut nachvollziehen.
Becca hingegen war ein Charakter, der mich Hin und Her warf. Manchmal war sie mir sympathisch und dann kam wieder eine ihrer Aktion, bei der sie für mich wieder zum „kleinen Biest“ wurde. Nach dem Beenden des Buches kann ich zwar manche Taten prinzipiell verstehen, aber sie kommt einfach nicht an Kate heran.
Zusätzlich wurden auch noch viele andere Charaktere eingeführt. Diese Masse an Personen wurde mir teilweise sogar zu viel, weil ich manchmal nicht mehr genau wusste, wer das jetzt genau ist und wie die Zusammenhänge sind. Hier hätten es eindeutig einige weniger sein können. Das hätte der Geschichte nichts Schlechtes angetan, sondern sie vielleicht sogar noch verbessert, in dem die Autorin mehr in die Tiefe der eigentlichen Charaktere gegangen wäre.

Fazit

Nach der anfänglichen Begeisterung hat das Buch leider etwas nachgelassen und daher mit meinen Erwartungen nicht mithalten können. Die Hauptcharaktere waren sehr gut gewählt und größtenteils sympathisch, es hätten jedoch insgesamt weniger Personen sein können. Das Ende konnte mich dann doch noch wieder etwas mehr überzeugen, sodass ich insgesamt gut unterhalten wurde.

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  • Reply sundaystephie

    Hallo Franzi,

    da haben wir das Buch ja ganz ähnlich empfunden. Ich hatte auch oft das Gefühl durch die Zeitsprünge etwas zu verpassen. Schade eigentlich, da mir die Idee von dem Buch sehr zugesagt hat.

    Ich wünsche dir noch eine schöne Woche und vielen lieben Dank fürs verlinken 🙂
    Liebe Grüße,
    Stephie

    23. Februar 2016 at 16:47
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