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Rezension

[Rezension] Hand, Cynthia: Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks

Cynthia Hand: Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks

Preis: 16,90 (Gebunden) / 14,99 (eBook)

Verlag: HarperCollins ya!

Erscheinungstermin: 10. September 2015

Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks ist ein Buch von Cynthia Hand. Es ist am 10. September 2015 im Verlag HarperCollins ya! als gebundene Ausgabe erschienen. Das Buch umfasst 320 Seiten. Die Originalausgabe The last time we say goodbye erschien 2015 bei Harper Teen. Übersetzt von Sarah Heidelberger.

      Inhalt

      Es war der zwanzigste Dezember. Hinter mir lagen genau sechs Monate mit Steven. 183 Tage voller Küsse, bevor die Gleichung sich änderte. Unwiderruflich.

      Glück? Ich glaube weder an die Romantik noch an so etwas wie Glück. Ich kann ausrechnen, wie weit Paris von hier entfernt ist, aber wie fern das Glück ist? Seit Tyler tot ist, galaxienweit weg. Meine Eltern sind in Trauer, meine Freunde wissen nicht, wie sie mit mir umgehen sollen, mein Freund ist nicht mehr mein Freund. Aber deshalb gebe ich nicht auf. Ich werde herausfinden, warum Ty gegangen ist, und wieder ein Leben führen. Vielleicht sogar irgendwann ein glückliches.

      (Klappentext)

      Meinung

      Ich finde das Cover einfach so unglaublich schön. Die Farben sind toll und ich liebe die Schreibweise des Titels, wo manche Buchstaben durch Zahlen ersetzt wurden. Was übrigens durchaus passend zur Protagonistin Lexie ist.

      Der Einstieg in das Buch fiel mir überhaupt nicht schwer. Es faszinierte mich schon von den ersten Seiten an und konnte mich sofort in den Bann ziehen. Da einige Fakten erst nach und nach im Buch aufgedeckt wurden, fesselte mich die Geschichte sehr schnell und hielt mich die ganze Zeit am Lesen. Pausen habe ich also eher ungern eingelegt und deswegen war ich auch recht schnell schon wieder am Ende des Buches angelangt.

      Ich bin ohne Kenntnisse oder Erwartungen an das Buch herangegangen und wusste daher nicht so recht, was für eine Geschichte hier auf mich zukommt. Doch dadurch war ich umso überraschter. Im Verlauf der Handlung konnte ich so viele Emotionen spüren und wertvolle Aspekte für das Leben mitnehmen. Ich war berührt von der Traurigkeit der Geschichte und musste am Ende wahnsinnig weinen, weil es mich so fertig gemacht hat. Der Wechsel zwischen den Tagebucheinträgen und der eigentlichen Erzählung haben es möglich gemacht, dass man ziemlich tief in die Gedanken- und Gefühlswelt von Protagonistin Lexie eintauchen konnte. Gerade die Einträge zeigen so viel von den wahren Emotionen, die die Geschichte real wirken haben lassen. Außerdem beinhalten sie diverse Rückblicke in die Vergangenheit und geben so Informationen, die man zum weiteren Verständnis der Handlung benötigt.

      Lexie selbst war mir sehr sympathisch und ich konnte jederzeit nachempfinden, wie es ihr ging und warum das so war. Besonders ihr Hang zur Mathematik hat sie in meinen Augen zu etwas ganz Besonderem gemacht und sie wäre mir allein deswegen schon sympathisch gewesen. Man merkt im Verlauf des Buches sehr eindeutig, wie sie sich entwickelt, auch wenn es immer wieder Rückschläge gibt.

      Fazit

      Eine berührende Geschichte über Trauer und die Suche nach dem Glück in den schwierigsten Zeiten. Cynthia Hand hat es geschafft, mich sofort zu faszinieren und mir einige Tränen beim Lesen entlockt. Auch ich selbst konnte einiges lernen und habe einige Anregungen bekommen. Ein wundervolles Buch.
      Danke an Blogg dein Buch und HarperCollins ya! für die Bereitstellung des Exemplares.

      Weitere Meinungen zum Buch

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      1 Tatzenabdruck

    1. Reply Kitty

      Huhu 🙂
      Eine wundervolle Rezension zu einen echt tollen Buch hast du da geschrieben. 🙂 Ich kann es genau so unterschreiben, denn auch ich habe die Geschichte echt gerne gelesen und war sehr berührt davon.
      Vielen Dank für die Verlinkung.
      Hab einen schönen Tag.
      GlG
      Kitty ♥

      30. September 2015 at 12:43
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