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Rezension

[Rezension] McFarlane, Mhairi: Vielleicht mag ich dich morgen

Mhairi McFarlane: Vielleicht mag ich dich morgen

Preis: 9,99 (Broschiert) / 9,99 (eBook)

Verlag: Knaur Verlag

Erscheinungstermin: 04. Mai 2015

Vielleicht mag ich dich morgen ist ein Buch von Mhairi McFarlane. Es ist am 05. Mai 2015 im Knaur Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 496 Seiten. Die Originalausgabe Here’s looking at you erschien 2013 bei Avon, HarperCollins. Übersetzt von Karin Dufner und Ulrike Laszlo.

    Inhalt

    Wer hat eigentlich behauptet, dass es den Der-und-kein-anderer-Blitzschlag gibt?
    Anna weiß nicht, wie schön sie ist. Als Schülerin beeindruckte sie vor allem durch ihren Leibesumfang und die selbstgenähten Klamotten – beides sicherte ihr die Rolle als beliebtes Mobbing-Opfer. Deswegen wird Anna auf keinen Fall bei dem Klassentreffen aufkreuzen. Anna weiß noch nicht, dass ihre Freundin sie überreden wird hinzugehen, damit sie sich endlich ihrer größten Angst stellt.
    James weiß, dass seine Frau ihn betrügt. Er weiß nicht, wie er damit umgehen soll, und ist leichte Beute, als sein Kumpel ihn zum verhassten Klassentreffen schleppen will. James wird dort Anna treffen und sie nicht erkennen. Er wird nicht wissen, dass die schöne Unbekannte diejenige ist, die er zu Schulzeiten bloßgestellt hat.
    Beide wissen nicht, dass sie das Leben des anderen verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.

    (Klappentext)

    Meinung

    Das Cover ist ganz okay. In meinen Augen nicht sonderlich auffällig und die Farbauswahl liegt mir eher nicht, aber das ist nicht weiter schlimm. Schön finde ich jedoch, dass die beiden Figuren auch im Buch selbst als Gestaltung genutzt werden. Ähnlich wie ein roter Faden.

    Der Einstieg in das Buch fiel mir schwer. Ich war erst ab der Hälfte wirklich drin, was ich ziemlich schade fand. Mit den Charakteren wurde ich zwar schon eher warm, aber mir hat zu Beginn einfach das gewisse Etwas gefehlt, das mich hätte fesseln können und das der Geschichte etwas mehr Würze gegeben hätte.

    Nach der ersten Hälfte wurde es dann besser und ich konnte vollkommen in die Handlung eintauchen. Die Story selbst nahm dort auch richtig Fahrt auf, denn die einleitenden Szenen waren nun endlich vorbei. Ich habe mit Anna mitgefühlt und mitgefiebert, habe geweint und gelacht. Die ganze Zeit hatte ich aber auch Angst davor, dass die Wahrheit ans Licht kommt, denn die hat der Handlung noch einmal eine spannende Wendung gegeben.

    Die beiden Charaktere selbst haben mir ziemlich gut gefallen. Anna war ein eher untypischer Buchcharakter, was mir positiv aufgefallen ist. Sie hatte eine nicht ganz perfekte Kindheit, die sie zu dem gemacht hat, was sie in der Buchgegenwart nun ist. Ihre Taten sind für mich jederzeit nachvollziehbar gewesen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. James hingegen war mir zu Beginn etwas unsympathisch, hat sich jedoch im Verlauf der Handlung zum Besseren entwickelt und hatte zum Ende hin alle Sympathien von mir auf seiner Seite. Spannende und realitätsnahe Charaktere, die die Handlung gut vorangetrieben haben.

    Fazit

    „Vielleicht mag ich dich morgen“ ist dementsprechend für mich ein Buch gewesen, bei dem man Durchhaltevermögen zeigen musste, um am Ende überrascht zu werden von einer spannenden Geschichte über Liebe, Mobbing und dem Zueinanderfinden ohne „Liebe auf den ersten Blick“ und ähnliche Dinge. Trotz der anfänglichen Längen ein tolles Buch, das mich überzeugen konnte, wenn auch in meinen Augen nicht ganz so gut wie der erste Roman der Autorin („Wir in drei Worten“).

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    4 Tatzenabdrücke

  1. Reply Carly Gencer

    Uh, dieses Buch habe ich auch noch auf der Wunschliste! Gut zu wissen, dass man dafür Durchhaltevermögen haben muss :-/ Das mag ich eigentlich nicht so.

    Liebe Grüße
    Carly

    5. August 2015 at 12:37
  2. Reply Tanja

    Anna mochte ich ja, aber für mich war das insgesamt eher eine "Solala-Geschichte"; ich fand die Handlung zwar auch immer besser, habe mir aber doch deutlich mehr erhofft gehabt – ich hoffe ja eh mal auf eine Geschichte dieser Art, in welcher der bös mobbende Sunnyboy von früher letztlich einfach nur der gaaaaaaanz grosse Verlierer ist! 😉

    17. August 2015 at 17:41
  3. Reply AefKaey

    Hallo Carly,

    vielleicht gefällt es dir ja besser als mir. Ich bin auch eher weniger ein Freund von Durchhaltevermögen =/

    25. August 2015 at 17:49
  4. Reply AefKaey

    Hallo Tanja,

    das wäre tatsächlich mal eine tolle Story, wenn der Böse dann wirklich mal ein Verlierer ist. Aber ich glaube, darüber schreibt kaum jemand …

    25. August 2015 at 17:51
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