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Rezension

[Rezension] Evans, Natalie Meg: Die Kleiderdiebin

Natalie Meg Evans: Die Kleiderdiebin

Preis: 9,99 (Taschenbuch) / 8,99 (eBook)

Verlag: Heyne Verlag

Erscheinungstermin: 11. Mai 2015 

Die Kleiderdiebin ist ein Buch von Natalie Meg Evans. Es ist am 11. Mai 2015 im Heyne Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 544 Seiten. Die Originalausgabe The Dress Thief erschien im Mai 2014 bei Quercus. Übersetzt von Stefanie Fahrner.

    Inhalt

    Das Mädchen, das Coco Chanel sein wollte

    Paris in den 30er Jahren. Die junge Telefonistin Alix Gower träumt davon, die glamouröse Welt der Haute Couture zu erobern. Der charmante und gut aussehende Paul verschafft ihr die Chance ihres Lebens – eine Anstellung bei Maison Javier, einem der berühmtesten Modehäuser der Stadt. Allerdings erhält sie sie nur, wenn sie heimlich die Frühjahrskollektion für die Konkurrenz in New York kopiert. Zögernd willigt Alix ein. Dabei setzt sie nicht nur ihre Zukunft, sondern auch ihr Herz aufs Spiel …

    (Klappentext)

    Meinung

    Das Cover hat mich magisch angezogen. Ein Bild des Eiffelturm vermischt mit diversen Nähutensilien, die genau zeigen, was im Inhalt behandelt wird. Außerdem sieht alles etwas auf Alt gemacht aus, sodass der Leser bei einem Blick auf das Cover auch sofort weiß, dass das Buch einige Jahre in der Vergangenheit spielt.

    Die Geschichte beinhaltet übrigens weit mehr als das, was im Klappentext erwähnt wird. Genau das hat mir auch sehr gut gefallen, da die Handlung auf mich sehr komplex und gut durchdacht wirkte. Gerade bei Büchern Anfang des 20. Jahrhundert mag ich solche ausgebauten Handlungsstränge sehr gerne. Außerdem hat es mich bei „Die Kleiderdiebin“ auch sehr begeistert, dass niemals alles vorhersehbar war. Es kamen immer neue Überraschungen und Wendungen, die die Geschichte spannender gemacht haben und an das Buch fesseln.

    Ich habe die ganze Zeit mit Alix mitgefiebert, hatte Angst um sie und habe mit ihr gehofft. Sie selbst ist eine wahnsinnig starke Person, die immer wieder aufsteht, wenn sie hingefallen ist und niemals aufgibt. Das hat sie extrem sympathisch gemacht. Paul hingegen wurde mir im Verlauf der Handlung unsympathischer aufgrund seiner Art, auch wenn er seine Gründe hatte und nur das Beste für seine kleinen Schwestern wollte. Deswegen wurde er zum Ende hin wieder etwas sympathischer.

    Besonders interessant fand ich den Anhang nach der eigentlichen Geschichte, wo der Leser erfährt, was denn Wahrheit ist und was erfunden wurde. Außerdem gibt es dort noch weitere Anmerkungen zu Themen, die im Buch behandelt wurden. Das hat nochmal wie eine schöne Zusammenfassung gewirkt und hat mir super gefallen.

    Fazit

    „Die Kleiderdiebin“ ist eine spannende Mischung aus Haute Couture und Kleiderklau, aber auch Kunst, Familie und Geheimnissen aus der Vergangenheit. Es treffen alle Themen aufeinander, was das Buch interessant und spannend macht. Aber auch gleichzeitig ziemlich komplex. An einigen wenigen Stellen etwas langatmig oder holprig, aber insgesamt hat es mir sehr gut gefallen.

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