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Rezension

[Rezension] Beauman, Sally: Die fernen Tage

Sally Beauman: Die fernen Tage

Preis: 9,99 (Broschiert) / 8,99 (eBook)

Verlag: Goldmann Verlag

Erscheinungstermin: 21. April 2014

Die fernen Tage ist ein Buch von Sally Beauman. Es ist am 21. April 2014 im Goldmann Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 704 Seiten. Die Originalausgabe The Visitors erschien 2014 bei Little, Brown. Übersetzt von Claudia Franz.

    Inhalt

    Eine aufregende Reise nach Ägypten, die große Freundschaft zweier junger Mädchen und ein schicksalhaftes Geheimnis …
    Cambridge, Anfang der Zwanzigerjahre: Um sich von einer schweren Krankheit zu erholen, reist die junge Lucy Payne nach Ägypten. Bald schon ist sie fasziniert von der Schönheit des fremden, magischen Landes wo sie sich in der Gesellschaft bedeutender Archäologen und ihrer Familien wiederfindet. Mit der lebhaften Frances verbindet sie auf Anhieb eine große Freundschaft, gemeinsam erleben die beiden die aufregenden Entdeckungen im Tal der Könige mit und erforschen die rätselhafte Welt der Erwachsenen – eine Welt aus Halbwahrheiten und dunklen Geheimnissen. Diese werfen noch Jahre später ihre Schatten auf Lucys Leben und gefährden ihre große Liebe …

    (Klappentext)

    Meinung

    Drei Monate! Genau diese Zeitspanne habe ich gebraucht, um mich durch das Buch zu schlängeln. Für mich und mein eigentliches Leseverhalten ist das eine ziemlich lange Dauer gewesen. Umso glücklicher war ich dann auch, als ich endlich die letzten Seiten beendet hatte.

    Warum ich dann nicht einfach abgebrochen habe? Ich hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass die Geschichte noch einmal eine Wendung bekommt und wieder besser wird. Der Beginn hat mir nämlich ganz gut gefallen gehabt. Durch den Klappentext war meine Neugier geweckt und gerade Ägypten zu der Zeit fand ich wahnsinnig interessant.

    Mit dem Verlauf der Handlung wurde aber aus einem normalen Roman eher eine halbe geschichtliche Abhandlung mit zu vielen Details und zu wenig wirklicher Romanhandlung. Schade, denn ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen beidem hätte garantiert für mehr Lesespaß gesorgt.

    Besonders verwirrend war der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Denn dieser war überhaupt nicht kenntlich gemacht. Lucy hat teilweise zu Beginn eines Kapitels begonnen, in der Gegenwart von ihrem Leben zu berichten und ist während dieses Berichtes immer mehr in die Erzählung aus der Vergangenheit gerutscht, bis wieder alles komplett auf der Geschichte in der Vergangenheit war. An sich nicht ganz so das Problem. Aber manchmal wurde dann während des gleichen Kapitels noch einmal wieder auf die Gegenwart gewechselt und man musste sich als Leser wieder neu orientieren. Insgesamt hätten mir Jahreszahlen als Angaben sehr geholfen, um der Geschichte besser folgen zu können.

    Fazit

    Leider überhaupt nicht mein Fall gewesen. Viel zu langatmig und verwirrend. Der Klappentext hat hier wesentlich mehr versprochen, als im Inhalt tatsächlich behandelt wird. Ich kann es dementsprechend leider absolut nicht weiterempfehlen. Schade.

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