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Rezension

[Rezension] Levy, Marc: Mit jedem neuen Tag

Marc Levy: Mit jedem neuen Tag

Preis: 19,99 (Gebunden) / 15,99 (eBook)

Verlag: Blanvalet Verlag

Erscheinungstermin: 25. Mai 2015

Mit jedem neuen Tag ist ein Buch von Marc Levy. Es ist am 25. Mai 2015 im Blanvalet Verlag als gebundene Ausgabe erschienen. Das Buch umfasst 368 Seiten. Das französischsprachige Original Si c’était à refaire erschien 2012 bei Editions Robert Laffont. Übersetzung von Eliane Hagedorn und Bettina Runge.

Inhalt

Der hochkarätige und erfolgreiche Journalist Andrew Stilman, der bald heiraten wird, lernt eines Abends in einer Bar in Manhattan eine wunderschöne Frau kennen. Als er ein paar Wochen später, am 9. Juli 2012, wie jeden Tag joggen geht, wird er von hinten angegriffen. Das Letzte, was er spürt, bevor er zusammenbricht, ist ein durchdringender Schmerz im Rücken. Als er wieder aufwacht, schreibt man den 9. Mai 2012 – zwei Monate vor seiner Hochzeit, zwei Monate, bevor er seiner Frau das Herz brach. Von nun an hat er sechzig Tage, um seinen Mörder zu finden, sein Schicksal zu verändern – und die Liebe seines Lebens zu retten …

(Klappentext)

Meinung

Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut, auch wenn ich bei dem Cover etwas anderes erwartet hätte, als nachher im Buch tatsächlich geschieht. Aber man soll sich ja auch nicht immer nur auf das Äußere verlassen, von daher ist dies vollkommen okay.

„Mit jedem neuen Tag“ ist nicht mein erstes Buch von Marc Levy und daher waren meine Erwartungen ziemlich hoch. Bisher haben mir seine Romane immer gut gefallen, doch dieses Mal war ich etwas enttäuscht. Statt einer tiefen Geschichte, wie ich sie sonst von Levy kenne, hat mich hier schon fast eher eine Art Thriller erwartet. Wenn man damit nicht rechnet, ist das eine ziemliche Überraschung. Gerade auch weil ich mir unter dem Klappentext etwas anderes versprochen hatte.

Der Einstieg in das Buch fiel mir auch ungewöhnlich schwer, was teilweise an dem Schreibstil lag, der eher untypisch für Levy war, dafür perfekt zum Protagonisten passte, der ja nun Journalist ist. Ähnlich liest sich auch der Rest des Buches, aber ich habe nach mehreren Seiten in den Stil hineingefunden und es wurde auch von Kapitel zu Kapitel besser.

Auch die Geschichte des Buches gleicht eher einem journalistischen Bericht, der sich mit kritischen Themen auseinander setzt. Sie vermischt sich dabei mit der Suche nach einem Mörder und hat mich beim Lesen manchmal etwas verwirrt, weil teilweise Sprünge auftauchen, die für mich dann nicht nachvollziehbar waren und ich mich so erst wieder neu orientieren musste. Das Ende hingegen kam mir viel zu schnell und lässt mich auch nicht wirklich zufrieden zurück.

Fazit

Insgesamt bin ich leider etwas enttäuscht von dem Buch, da ich mir etwas anderes darunter vorgestellt habe und es für mich nicht der typische Marc Levy war. Wer sich aber offen und ohne hohe Erwartungen an die Geschichte wagt, dem könnte sie durchaus besser gefallen als mir.

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