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Rezension

[Rezension] Swanson, Cynthia: Als ich erwachte

Cynthia Swanson: Als ich erwachte

Preis: 14,99 (Broschiert) / 11,99 (eBook)

Verlag: Diana Verlag

Erscheinungstermin: 02. März 2015

Als ich erwachte ist ein Buch von Cynthia Swanson. Es ist am 02. März 2015 im Diana Verlag als broschierte Ausgabe erschienen. Das Buch umfasst 432 Seiten. Das englischsprachige Original The Bookseller erschien 2015 bei Harper.

    Inhalt

    Was, wenn du dein Leben zweimal lebst?
    Eines Morgens erwacht Katharyn in einem fremden Bett. Neben ihr liegt ein gut aussehender Mann, der behauptet, ihr Ehemann zu sein. Doch sie ist nicht verheiratet, sondern alleinstehend und stolze Inhaberin einer Buchhandlung. Auch die Kinder, die ins Schlafzimmer stürmen, kennt sie nicht. Dieser Traum lässt sie nicht los, denn immer wieder kehrt sie nachts zu der fremden Familie zurück. Katharyn bleibt keine Wahl: Sie muss herausfinden, in welches Leben sie gehört – doch wird sie die Wahrheit ertragen?

    (Klappentext)

    Meinung

    Punkte! Gelb und rosa. Das ist das, woran ich denke, wenn ich mir das Buch anschaue. Wieder so ein typischer Blickfang, der mich überzeugt. Selbst ohne den Klappentext hätte ich das Buch lesen müssen, weil es so einzigartig aussieht. Übrigens könnte ich jetzt wieder interpretieren und sagen, dass die zwei Farben der Punkte für die zwei Leben stehen, um die es sich im Buch dreht. Diese Idee fände ich jedenfalls toll!

    „Wir erinnern uns an so wenig in unserem Leben richtig, was die Details anbelangt.“ (Seite 271)

    Zwei Leben und du weißt nicht, welches die Realität und welches die Traumwelt ist. Schwer vorstellbar, aber das ist genau das, was Kitty (Katharyn) eines Tages auf einmal erlebt. Schon von der ersten Seite an geht es genau an dieser Stelle los und man wird sofort in die Handlung geworfen. Ohne große Vorgeschichte, denn alles, was man wissen muss, erfährt der Leser im Verlauf der Handlung und geht somit auf eine Entdeckungsreise in Kittys Leben. Einzigartig beschreibt Cynthia Swanson so einen Mix aus zwei Welten, ein Zusammenspiel aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, das mich schon auf den ersten 90 Seiten mehr als einmal zum Weinen brachte.

    Ich habe bis zum Ende des Buches nicht gewusst, in welche Welt Kitty nun gehört und welche sie sich nur einbildet. Umso überraschter war ich natürlich, als endlich deutlich wurde, welches Leben der Realität entspricht. Was ich daraus gelernt habe? Egal, wie ein Leben verläuft, es wird sicher nie zu 100 Prozent perfekt sein. Irgendetwas wird es immer geben, dass der Perfektion einen Dämpfer gibt. Aber wir sollten mit dem glücklich sein, was wir haben und daran festhalten. Diese Erkenntnis hat das Buch für mich beinhaltet und war daher etwas anders als ich es erwartet hatte. Nämlich ein Buch, von dem man nur eine tolle Geschichte erwartet und in dem aber dann so viel mehr steckt als nur diese. Selten hinterlässt mich ein Buch so durch den Wind und eigentlich auch so sprachlos, weswegen ich Zeit brauchte, um diese Rezension zu schreiben. Mehrmals habe ich angefangen und es immer verworfen, weil es der Geschichte nicht gerecht werden würde. Eigentlich sollte jeder es einfach selbst lesen, um zu sehen (oder eher zu lesen), was ich meine.

    Fazit

    Ein Buch, das für so viel mehr sorgt als nur tolle Lesestunden. Absolut empfehlenswert und wer nah am Wasser gebaut ist, sollte definitiv Taschentücher bereit halten, denn einige Stellen im Buch könnten für feuchte Augen sorgen.

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    1 Tatzenabdruck

  1. Reply RoM

    Yum tuv, AefKaey.
    Dein Blog summt vor Aktivität, wie es nicht zu übersehen ist. Ein Post plottert nach dem anderen herein. Jede Menge Lesestoff.

    Demnach wäre hier der erzählerische Kniff, daß eine der Welten nichts weniger als eine Fluchtwelt der Protagonistin darstellt. Wenn gut erzählt, kann es eine gelesene Achterbahnfahrt werden. Dabei "noch eins" draufsetzend, wenn Kitty plötzlich aus beiden (!) Tagträumen erwacht.

    Letztens kam mir die Vorstelllung eines Debüts unter, von dem ich vermute, daß es Dir durchaus gefallen könnte:

    Leonora Stratton – "One Fateful Night".

    bonté

    30. März 2015 at 15:27
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