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Rezension

[Rezension] Romer, Anna: Das Rosenholzzimmer

Anna Romer: Das Rosenholzzimmer

Preis: 19,99 (Gebunden) / 15,99 (eBook)

Verlag: Goldmann

Erscheinungstermin: 25. August 2014

Das Rosenholzzimmer ist ein Roman von Anna Romer. Er ist am 25. August 2014 als gebundene Ausgabe erschienen. Das Buch umfasst 576 Seiten. Das englische Original Thornwood House erschien 2013 bei Simon & Schuster Australia.

    Inhalt

    Als die Fotografin Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischen Leben in Melbourne zu entkommen und einen Neustart zu wagen. In einem entlegenen Zimmer des alten, aber noch immer prächtigen Hauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gutaussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer von Thornwood House, und Audreys Interesse ist geweckt. Schließlich erfährt sie, dass Samuel beschuldigt wurde, kurz nach dem Krieg eine junge Frau ermordet zu haben, was Audrey nicht glauben will. Doch als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, hat Audrey die böse Ahnung, dass der Mörder von damals noch lebt. Und dann droht sich ihr Verdacht auf gefährliche Weise zu bestätigen …

    (Klappentext)

    Meinung

    Das Cover wirkt ziemlich düster und hat mich auf den ersten Blick abgeschreckt. Deswegen habe ich erst nach dem Lesen des Klappentextes den Reiz bekommen, das Buch lesen zu wollen. Jetzt nach dem Beenden der Geschichte muss ich aber sagen, dass das Cover doch sehr treffend gewählt ist.

    Der Einstieg in die Handlung fiel mir ziemlich schwer und ging eher schleppend voran. Die kurzen Kapitel, die einen Einblick in die Vergangenheit geben, gefielen mir am besten und haben mich zu Beginn am Lesen gehalten. Im Verlauf der Handlung wurde es aber besser und die Geschichte fing an, mir zu gefallen. Was jedoch von Vorteil gewesen wäre, ist eine Art Stammbaum. Irgendwann wurden es einfach zu viele Namen und ich konnte mir die Zusammengehörigkeit nicht mehr genau merken. Gerade auch da es die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart gab. So ein Stammbaum ist zwar meist nicht spoilerfrei, aber das hätte ich tatsächlich lieber in Kauf genommen.

    Der Schreibstil an sich und auch die Charaktere gefielen mir ansonsten ziemlich gut. Die Beschreibungen der Landschaft und der Personen sind gut gelungen. Was auch in meinen Augen auch relativ wichtig war, da die Protagonistin als Fotographin arbeitet und diese meist ein besonderes Auge für solche Dinge haben. Leider hat es mir aber insgesamt einfach zu lange gedauert, bis ich an die Handlung gefesselt wurde, sodass ich auch sehr lange zum Lesen gebraucht habe. Hier habe ich mir tatsächlich etwas mehr erwartet gehabt. Das Ende selbst hat mir aber durchaus gefallen und war dann auch endlich richtig spannend. Teilweise sogar schon fast gruselig, weil ich mit den Charakteren mitgefiebert habe.

    Fazit

    Ein eher durchwachsener Roman, der mich erst zum Ende hin richtig fesseln konnte. Die Sprünge in die Vergangenheit haben mich am Ball gehalten und waren ziemlich interessant. Insgesamt mochte ich die Geschichte aber trotz der anfänglich fehlenden Spannung.

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