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Rezension

[Rezension] Golon, Anne – In den Gassen von Paris (#5)

Anne Golon: Angelique #5 – In den Gassen von Paris

Preis: 8,99 (Taschenbuch) / 7,99 (eBook)

Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 16. Januar 2012

Angelique – In den Gassen von Paris ist ein historischer Roman von Anne Golon. Er ist am 16. Januar 2012 als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 448 Seiten. Das französische Original Ombres et lumières erschien 2010.

Reihe

Angelique

  1. Die junge Marquise
  2. Hochzeit wider Willen
  3. Am Hof des Königs
  4. Die Gefangene von Notre Dame
  5. In den Gassen von Paris

Inhalt

Nachdem ihr Mann als Ketzer verbrannt wurde, ist die schöne Angélique auf sich allein gestellt. Sie lebt nun auf den Straßen von Paris, und Nicolas Calembredaine, der Anführer einer Bettlerbande, ist zu ihrem Gebieter geworden. Ihm gehört ihr Körper, aber nicht ihr Herz. Unter großen Opfern gelingt es Angélique, ihre Kinder zu sich zu holen und deren Leben so zu gestalten, dass sie nicht mehr hungern oder frieren müssen. Dabei muss die junge Frau unentwegt ihren Mann stehen. Aber nicht allen Gefahren kann man nur mit Mut und Tapferkeit entgegentreten …

(Klappentext)

Meinung

Mir gefällt die Covergestaltung der gesamten Neuauflage der Angelique-Reihe ziemlich gut. Die Bände passen zueinander und die Farbgestaltung fällt sofort ins Auge.

In den Gassen von Paris ist der fünfte Band der Reihe und war für mich aber der erste Band, den ich gelesen habe. Wahrscheinlich fiel mir der Einstieg in das Buch deswegen auch so wahnsinnig schwer. Mit den Charakteren wurde ich überhaupt nicht warm und die Anzahl der Namen hat mich bis zum Ende hin eigentlich nur verwirrt. Die ersten hundert Seiten gingen deswegen komplett an mir vorbei und ich wusste oft nicht, warum bestimmte Handlungsstränge überhaupt erzählt wurden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das nun an der Handlung selbst, dem Schreibstil der Autorin oder meiner nicht vorhandenen Buchreihenvorkenntnisse lag.

Mich hat leider weder die Handlung noch der Schreibstil fesseln können. Jetzt nach dem Beenden des Buches weiß ich eigentlich gar nicht, was die Handlung überhaupt aussagen sollte. Die Geschichte war in drei Teile aufgegliedert, die mir dank der Überschriften zumindest ein kleines bisschen Zusammenhang erklären konnten, aber die große Zusammenfassung des Buches ist mir nicht klar. Gerade der letzte Teil wirkte auf mich sehr kurz und herausgerissen.

Ich hatte mir ganz eindeutig etwas anderes vorgestellt und wurde leider arg enttäuscht. Die Lust, die vorherigen Bände noch nachträglich zu lesen, ist mir leider vergangen. Vielleicht gebe ich aber zumindest dem ersten Band irgendwann noch einmal eine Chance.

Fazit

In meinen Augen nicht zu empfehlen, wenn man den Band einzeln lesen möchte, da die Zusammengehörigkeit der Charaktere und der Handlung eher schleierhaft ist und ich denke, dass man dies erst richtig verstehen kann, wenn man die vorherigen Bände kennt. Leider für mich eine ziemliche Enttäuschung.

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