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Rezension

[Rezension] Gaiman, Neil: Der Ozean am Ende der Straße

Neil Gaiman: Der Ozean am Ende der Straße

Preis: 18,00 (Gebunden) / 13,99 (eBook)

Verlag: Eichborn Verlag

Erscheinungstermin: 08. Oktober 2014

Der Ozean am Ende der Straße ist ein Buch von Neil Gaiman. Es ist am 08. Oktober 2014 im Eichborn Verlag als gebundene Ausgabe erschienen. Das Buch umfasst 240 Seiten. Das englischsprachige Original The ocean at the end of the lane erschien 2013.

Inhalt

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb der Farm. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen …

(Klappentext)

Meinung

Der Ozean am Ende der Straße war mein erstes Buch von Neil Gaiman. Da ich aber schon viel von dem Autoren gehört hatte, bin ich mit großen Erwartungen an das Buch gegangen, die teilweise erfüllt werden konnten.
Titel und Cover haben mich ziemlich überzeugt. Sie waren bereits ein Hinweis, dass hier durchaus Poetisches mit im Spiel sein wird. Das sollte man meiner Meinung nach auch vorher wissen, damit man sich beim Lesen besser darauf einlassen kann.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht und sie hat mich sofort in den Bann gezogen. Im späteren Verlauf gab es jedoch Stellen, an denen ich aus dem Lesefluss rausgekommen bin. Teilweise lag das daran, dass ich dann die Geschichte nicht mehr ganz nachvollziehen konnte. Was wiederum aber logisch war, da das gesamte Buch aus der Sicht des 7jährigen Protagonisten erzählt wird und Kinder dafür bekannt sind, dass sie manche Dinge einfach als gegeben hinnehmen. Ich vermute daher, dass es Gaimans Intension war, nicht alles nachvollziehbar bis ins kleinste Detail zu erklären.
Manche Beschreibungen waren ziemlich arg und für mich schon fast zu eklig/gruselig. Ich habe mich daher teilweise beim Lesen ganz schön erschrocken. Es gab aber auch genauso Stellen, an denen ich kein Bild vor Augen hatte, da es an diesen zu wirr war. Insgesamt also ein bisschen ein Auf und Ab während des Lesens. Die Intension – zumindest hoffe ich, dass es diese ist – des Buches wurde mir persönlich eher zum Ende der Geschichte erst richtig deutlich. Man muss sich also durchaus Zeit nehmen, wenn man das Buch richtig verstehen möchte.

Fazit

Ein Buch, das mich ziemlich aufgewirbelt zurücklässt und bei dem ich auch jetzt noch nicht genau weiß, was ich nun wirklich darüber denken soll. Trotzdem aber durchaus empfehlenswert!

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3 Tatzenabdrücke

  • Reply Lotta Lunatic

    Hallöchen,
    Ich hatte auch Interesse an diesem Buch und wenn du so eine gute Note vergibst, werde ich es mir wohl nochmal genauer anschauen. Ich finde das immer toll, wenn Bücher aus der Sicht von Kindern geschrieben werden. Ich habe damals "Raum" gelesen und das war einfach nur grandios. Ich liebe dieses Buch, es wird aus der Sicht eines 5 jährigen erzählt. Unglaublich toll. Aber genug geschwafelt. 😀

    Liebst, Lotta

    9. Dezember 2014 at 9:21
  • Reply RoM

    Grüß Dich, AefKaey.
    Neil Gaiman agiert in seinen Geschichten gern mit komplexen Figuren, deren Handeln nicht einem Schemata folgt. Dinge geschehen und so durchwebt das Märchenhafte die Erwartung an das Geschehen.
    Poesie & Schrecken sind manchmal nur der Interpretation geschuldet.

    Vielleicht ein Roman für eine zweite Lektüre?

    Angenehmes vor-weihnachteln noch… 🙂

    bonté

    14. Dezember 2014 at 10:16
  • Reply Gwendolin S.

    Ich kenne von ihm eigentlich nur "Sternwanderer", aber das hat mir damals eigentlich sehr gut gefallen. Die Wikipedia listet "Der Ozean …" nicht bei seinen Kinderbüchern, also scheint die angepeilte Leserschaft doch eine ältere zu sein :). Werde mal schauen, ob ich es vor Weihnachten noch irgendwo bei einem Lyoness Partner bei uns bekomme, dann kann ich mir ja mein eigenes Bild machen ;).
    Liebe Grüße
    Gwendi

    17. Dezember 2014 at 10:46
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