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Sonstiges

[Gesprächrunde] Veränderung der Sternebewertung

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich gerne über das Thema Rezensionen sprechen. Und natürlich im Besonderen um die Bewertung der Bücher, die in ihnen zur Sprache kommt.

Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass ich beim Schreiben der Rezension oft ganz anders über das Buch denke als zuvor. Es ist jetzt mehrfach vorgekommen, dass ich ein Buch bewertet habe und dann später beim Schreiben der Rezension diese überhaupt nicht mehr mit meinen Gedanken übereinstimmte. Meist ging die Anzahl der Sterne bzw. Tatzen in meinem Beispiel dann um mindestens eins nach unten.
Das war immer der Fall, wenn zwischen dem Beenden des Buches und dem Schreiben der Rezension ein bisschen Zeit vergangen war. Größtenteils ging das sogar soweit, dass ich mit dem Verstreichen der Tage immer schlechter über ein gelesenes Buch dachte.

Beispiel: eBook „Traummänner und andere Hirngespinste“ beim Lesemonat August und bei der Veröffentlichung der Rezension

Jetzt stellt sich mir aber die Frage, welche Variante die bessere ist. Und vor allem: geht es euch auch manchmal so?
Was ist die treffendere Rezension? Diejenige, die ich gleich nach dem Beenden des Buches schreibe und die daher vielleicht positiver ausfällt? Oder eher die Rezension, die ich erst später schreibe und daher vielleicht einen objektiveren Blick habe? Wie denkt ihr darüber?

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6 Tatzenabdrücke

  • Reply Ines Caranaubahx

    Hallöchen 🙂
    Sorry für das Off Topic, aber ich wollte dich nur kurz darauf Aufmerksam machen das ich nächstes Wochenende eine Lesenacht veranstalte, und fragen wollte, ob du mitmachen willst. Es würde mich wirklich sehr freuen wenn du dabei wärst 🙂 ♥
    Fantasy-Lesenacht die Achte – Lesen bis Aliens auf der Erde landen

    16. November 2014 at 15:45
  • Reply Rissa

    Hallo,
    mir geht das ähnlich. Es kommt vor, dass ich nach ein paar Tagen oder Wochen Abstand eine ganz andere Bewertung vergebe, als ich mir direkt nach dem Lesen notiert habe. Manchmal korrigiere ich eher spontan verfasste Rezensionen noch ein paar Wochen später nach. Das ist dann aber meist nur eine kleine Anpassung um einen halben Stern. Ich weiß nicht, ob ich das auch tun würde, wenn ich nur ganze Punkte vergeben würde.
    In der Regel bin ich mit den Wertungen, die ich länger habe ruhen lassen, zufriedener als mit spontan gefassten, eben weil hier nicht nur Emotionen mit reinspielen.

    18. November 2014 at 13:11
  • Reply Chrissi

    Huhu,
    ich kenne das Problem. Manchmal habe ich auch Probleme damit einem Buch eine gewisse Anzahl an Sternen zu geben, wenn ich darüber nachdenke was ich einem ähnlichen Buch aus dem Genre gegeben habe. Ich handhabe es immer so noch ne Nacht drüber zu schlafen und das Buch gegebenenfalls schlechter zu bewerten, als direkt nach dem Lesen, man muss da immer noch seine Gedanken ordnen….

    Ganz liebe Grüße
    Chrissi

    21. November 2014 at 18:47
  • Reply RoM

    Bóju, AefKaey.
    Ich denke doch, der frische Eindruck einer Story zählt; weil sich auch unbewußte Details in Sprache & Erzählstruktur mit dem zeitlichen Abstand verflüchtigen. Wie das Parfüm eines vergangenen Abends.

    Bei mir selbst hielt sich der erste Eindruck (eines Films) ausdauernd. In wenigen Zweifelsfällen gönnte ich mir eine zweite Sichtung. Nach der Vorstellung schrieb ich für gewöhnlich meine Kurzeindrücke in ein Art Film-Tagebuch. Für die Besprechung wurde dann noch ein Blick hinein riskiert.
    Bei Romanen kritzele ich Gedanken wie Eindrücke gleich direkt in das Buch.

    Bücher (und die Verfilmungen) von Gaiman sind doch empfehlenswert! 🙂

    bonté

    23. November 2014 at 22:10
  • Reply Jeanne D'arc

    Hallöchen 😉
    Ich mache das beispielsweise so, dass ich mindestens drei Tage vergehen lasse bevor ich mich an die Rezi setzte einfach um das Buch auf mich wirken zu lassen und klappt, das meistens auch gut, aber ich denke ich bin generell bei manchen Genre wie beispielsweise bei Thriller (Lieblingsgenre) sehr kritisch.
    Liebe Grüße
    Jeanne

    25. November 2014 at 19:54
  • Reply Gwendolin S.

    Hi!
    Also ich schreibe meine Rezis meistens recht bald nach dem Beenden eines Buches, habe ich gemerkt, weil ich meine noch frischen Eindrücke festhalten will. Gerade wenn es um Details geht, ist mir das lieber so, weil ich diese Details immer am schnellsten vergesse ^^. Und wenn ich die Rezi erst einmal geschrieben habe, ist das Thema dann weg vom Tisch.
    Über manche Bücher denke ich schon noch länger nach dem Lesen nach, nur sind das meistens nur bestimmte Aspekte daraus, die mich noch eine Weile beschäftigen. Das hat aber dann keine Auswirkungen mehr auf eine Bewertung. Ein gutes Beispiel war da "Inferno" von Dan Brown, wo der Autor ja auch das Problem der drohenden Überbevölkerung auf unserem Planeten aufgegriffen hat.
    Liebe Grüße
    Gwendi

    17. Dezember 2014 at 10:39
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