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Rezension

[Rezension] Dicken, Dania: Die Tochter der Unsterblichen (#1)

Dania Dicken: Die Tochter der Unsterblichen

Preis: 14,95 (Taschenbuch) / 3,99 (eBook)

Verlag: –

Erscheinungstermin: 25. August 2014

Die Tochter der Unsterblichen ist ein Buch von Dania Dicken. Es ist am 25. August 2014 als eBook und Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 506 Seiten.

Reihe

Unsterblichen-Epos

  1. Die Tochter der Unsterblichen
  2. Die Lehren der Vergangenheit (24.11.2014)
  3. Die Zeit der Halbblutmagier (Februar 2015)
  4. Die Verderbnis der Magie (2015)

Inhalt

Nur knapp entgeht die junge Heilerin Arinaya ihrer Entführung durch die Handlanger des königlichen Beraters Linthizan. Der Zeitpunkt ihrer Geburt macht sie möglicherweise zu einer Nachfahrin der verschollenen Vandhru, einem unsterblichen Magiervolk. Um Arinayas Abstammung zu beweisen, machen sich der gerissene Nilas und sein bester Freund Marthian mit ihr auf die gefahrvolle Reise zum Orakel im Tempel des unendlichen Schlummers …

(Amazon)

Erster Satz

„Selbst wenn du es gewußt hättest, was hättest du tun wollen?“

Meinung

Die Tochter der Unsterblichen ist der erste Teil des Unsterblichen-Epos von der Autorin, der mich doch etwas gespalten in meiner Meinung zurücklässt. Lange habe ich mir mit dem Aufschreiben meiner Meinung Zeit gelassen, um zu schauen, ob sich das ändern würde.
Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer, weil ich derzeit eher selten High Fantasy lese und mich daher erst an die neue Welt gewöhnen musste. Das hat sich zum Glück aber recht schnell gelegt und für die eBook-Leser gibt es auf der Homepage der Autorin auch noch Kartenmaterial, das zur Veranschaulichung sehr gut dient. Der eigentliche Beginn der Geschichte hat mir super gefallen und ich wurde recht schnell an die Handlung gefesselt, da gerade hier die Spannung sehr hoch war. Soweit fand ich das Buch also toll. Irgendwann kam jedoch der Punkt, wo mir die Story zu langatmig wurde. Für mich hätte das Buch hier auch aufhören können und die nachfolgende Handlung in einem zweiten Teil weiterverfolgt werden können. Dieser Punkt war für mich – ohne zu viel verraten zu wollen – ungefähr nach der Orakelbefragung. Die Handlung, die danach folgte, wurde zwar auch immer wieder spannend, aber der Bogen hob und senkte sich ständig und es fühlte sich manchmal wie ein Katz und Maus Spiel an. Das hat mich beim Lesen etwas gestört.
Trotzdem fand ich den Auftakt des Epos gut gelungen und möchte die Reihe gerne weiterverfolgen. Auf der Homepage der Autorin habe ich mich bereits über die nachfolgenden Teile informiert, da ich mir nicht wirklich denken konnte, wie es im zweiten Teil weitergehen könnte. Das große Finale im ersten Teil fand ich ziemlich überragend und gut durchdacht.
Der Schreibstil von Dania Dicken hat mir gut gefallen und sie konnte mich trotz meiner oben erwähnten Kritikpunkte am Lesen halten. Bei anderen Büchern hätte ich vielleicht abgebrochen. Aber so wurde ich jederzeit immer wieder neu gefesselt, sodass ich am Ball bleiben wollte, um mehr zu erfahren. Das ist eindeutig ein Pluspunkt für die Autorin. Die kreierte Welt hat mir gefallen und ich war von den verschiedenen Wesen und Eigenarten der Menschen überzeugt, die zumindest ich bisher noch nicht aus anderen Büchern kannte.

Fazit

Insgesamt ein solider Auftakt, der spannend war und durch einen tollen Schreibstil sowie eine schöne Welt überzeugen konnte. Ich bin gespannt auf die weiteren Bücher des Epos und natürlich andere Werke der Autorin.

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