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Rezension

[Rezension] El Omari, Laila: Schattenmädchen – Das Geheimnis einer Familie

Laila El Omari: Schattenmädchen – Das Geheimnis einer Familie

Preis: 14,95 € (Gebunden) / 10,99 (eBook)

Verlag: Coppenrath

Erscheinungstermin: Februar 2014

Schattenmädchen: Das Geheimnis einer Familie ist ein Buch von Laila El Omari. Es ist im Februar 2014 im Coppenrath Verlag als gebundene Ausgabe erschienen. Das Buch umfasst 320 Seiten.

Inhalt

Mit dem plötzlichen Auftauchen des charismatischen Engländers Adrian Frost gerät das eintönige Leben der wohlbehütet aufgewachsenen Maya Cameron völlig aus den Fugen. Doch auch wenn sich Maya in ihren romantischen Gefühlen für den reichen Erben der Frost-Ländereien verliert, so spürt sie gleichzeitig eine scheinbar undurchdringliche Düsternis, die mit Adrian Einzug auf Leighs End, der Teeplantage ihrer Familie, hält. Maya glaubt nicht an Zufall, und schon bald kommt sie einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur, das ihre heile Welt Stück für Stück zerbrechen lässt …

(Klappentext)

Erster Satz

Das abendliche Zwielicht gab den zwischen Bäumen lauernden Schatten etwas Bedrohliches.

Meinung

Das Cover war für mich persönlich ein ausschlaggebender Grund, um das Buch überhaupt zu lesen. Es wirkt sehr geheimnisvoll und man möchte unbedingt mehr wissen, gerade auch im Zusammenhang mit dem Titel.
Leider hat aber sowohl das Cover als auch der Klappentext zu viel versprochen. Ich bin mit der Erwartung an das Buch gegangen, dass es hier hauptsächlich um ein (schlimmes) Familiengeheimnis gehen wird, das (hoffentlich) eine Aufklärung findet. Dieses wurde zwar immer mal wieder angesprochen, kam aber meiner Meinung nach viel zu kurz und fiel am Ende fast hinten runter. Tatsächlich ging es in diesem Buch (mal wieder) zu sehr um eine Liebesgeschichte, was mich dann doch irgendwann etwas genervt hat, da ich einfach mehr über das Geheimnis erfahren wollte statt über gewisse Liebeleien. Wer hier also mit einer spannenden Geschichte rund um die Familie und ihre Tragödie rechnet, wird enttäuscht werden. Dafür sind aber Liebesgeschichtenliebhaber an der richtigen Stelle.
Der Schreibstil der Autorin ist sonst aber ziemlich gut. Das Buch ließ sich an sich relativ schnell lesen, wenn es sich nicht aufgrund der mangelnden Handlung gezogen hätte. Ich denke, wenn der Schreibstil nicht so gut gewesen wäre, hätte ich das Buch als schlimmer empfunden und vielleicht abgebrochen. So hat es aber durchaus noch etwas Anreiz für mich gehabt, zumal ich ja immer wieder gehofft hatte, dass es doch noch eine Wendung gibt und die eigentliche Familiengeschichte in den Vordergrund rückt. Die Autorin beschreibt die Orte sehr gut und teilweise ziemlich detailreich, sodass man sich gut vorstellen konnte, wie die Charaktere leben.
Leider waren diese dafür dann etwas flacher und kamen nicht so gut zur Geltung, was sicher auch an der fehlenden Handlung lag. Außerdem bin ich zu Beginn oft durcheinander gekommen mit den Namen und Verwandtschaftsverhältnissen, was nicht nur mir so ging. Das konnte ich feststellen, weil ich an einer Leserunde zum Buch teilgenommen hatte und auch die anderen Teilnehmerinnen Probleme damit geäußert haben. Eine Art Stammbaum oder Personenverzeichnis hätte da sicher sehr gut geholfen. So mussten wir dies selbst erstellen, um wieder einen Überblick zu haben.

Fazit

Bei diesem Buch darf man leider nicht zu viel vom Klappentext und Cover erwarten, sondern sollte sich eher auf eine Liebesgeschichte mit etwas Familiengeheimnis einstellen, denn dies kommt leider viel zu kurz. Es hätte durchaus eine wunderbare Handlung sein können, aber leider gab es einige Mängel, die mir das Lesevergnügen genommen haben. Deswegen maximal noch als Buch für Zwischendurch zu empfehlen, mehr jedoch nicht. Schade.

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