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[Blogtour] „Das Herz der Verräterin“ Tag 4 – Militärische Neuerungen

Hallo ihr Lieben,
und willkommen zu Tag 4 der Blogtour zum Buch „Das Herz der Verräterin“ von Marlene Klaus. Gestern gab es einen Bericht über Mannheim von Silke auf ihrem Blog Fairy-book. Heute wird es bei mir mit dem Thema „Militärische Neuerungen“ weitergehen, denn das Militär spielt im Buch eine große Rolle und die Autorin Marlene Klaus hat sich viel Arbeit mit der Recherche gemacht.

Anmerkung: Ich habe hier mit dem Buch „Das Herz der Verräterin“ gearbeitet und die Beschreibungen auch aus diesem entnommen. Beim Lesen könnt ihr also durchaus die unten folgenden Beschreibungen wiederfinden.

Arkebusierreiter

Arkebusierreiter sind Einheiten der Kavallerie, die es ab dem 16. Jahrhundert gab. Sie heißen so, da sie mit einer Arkebuse kämpften. Sie wird auch als Hakenbüchse bezeichnet. Hier könnt ihr ein Bild von der Arkebuse sehen:

Quelle: http://www.survival-mediawiki.de/dewiki/index.php/Datei:Arquebus.png

Im Buch werden die Arkebusierreiter in Trabharnisch beschrieben. Das ist die Art von Rüstung, die man trägt, wenn man auf dem Pferd reitet. Die Reiter haben dabei eine offene Sturmhaube auf und tragen einen Ringkragen. Außerdem gibt es natürlich einen Brust- und Rückenschutz. Als Waffen haben sie Pistolen und Haudegen dabei. Und natürlich kleine Arkebusen, die ihnen den Namen Arkebusierreiter überhaupt ermöglichen.

Pikeniere

Pikeniere sind die schwere Infanterie und heißen so, weil sie als Hauptwaffe eine Pike verwendeten. Dies ist eine Art Spieß und ihr könnt diesen auf dem folgenden Bild sehen:
Quelle: http://becauseanna.tumblr.com/post/42907086591/challenge-accepted-here-are-the-my-three-favourite

Im Buch werden die Pikenieren auch als geharnischt beschrieben wie die Arkebusierreiter. Sie tragen jedoch ein Schützenhäubel und nach unten zu verbreiternde und sich überlappende Beintaschen. Diese sollen die Oberschenkel schützen. Außerdem haben sie natürlich die eben erwähnten Piken statt den Büchsen.

Musketiere

Musketiere gehören auch zur Infanterie, aber zur Truppengattung. Sie heißen so, da ihre Hauptwaffe die Muskete war. Ihr könnt sie auf diesem Bild sehen:
Quelle: http://tabletopdeutschland.wordpress.com/2012/09/18/preusische-musketen-der-napoleonischen-kriege/
Im Buch werden sie ungeharnischt beschrieben. Statt einem Schützenhäubel wie die Pikeniere tragen sie einen breitkrempigen, federgeschmückten Hut. Das Bandelier hängt um die linke Schulter. Ein Bandelier ist eine Art Lederband bzw. Lederriemen. An ihm sind 12 gefüllte Pulvermaßen und ein Ladefläschlein für das Zündpulver. Außerdem hängt an dem Bandelier noch ein lederner Kugelbeutel samt Feuerstein und Schlageisen sowie einem Stück zusammengelegter Luntenschnur. Außerdem besitzen die Musketiere noch ein Ölfläschchen, eine Pulverflasche mit gröberem Schießpulver und einen Luntenberger. Als Waffe führen sie einen an der linken Seite hängenden Degen, ein Forket und natürlich die Muskete. Zusätzlich auch ein Dolch, wie zum Beispiel bei Cornelius, der Hauptperson im Buch.

Aufstellen der Schlachtordnung

Während einer Übung im Buch wird beschrieben, wie sich die Schlachtordnung aufstellt. Es gibt zwei Regimenter, die sich nach dem niederländischen Vorbild aufstellen sollen. Dieses ist neu übernommen. Früher hatte die Aufstellung mehr als eine Stunde angedauert. Nach dem neuen Vorbild brauchte man jedoch für die doppelte Mannzahl nur noch 20 Minuten.
Klick auf das Bild zum Vergrößern
In dieser Grafik seht ihr, wie die Schlachtordnung im Buch beschrieben ist. Die zwei Regimente stehen sich gegenüber. In der Mitte sind auf jeder Seite die Pikeniere ganz vorn. Danach folgen die Musketiere und zum Schluss die Arkebusiere und Arkebusierreiter. Ein Regiment ist übrigens nichts weiter als eine mittelgroße militärische Formation.

Gewinnspiel

Dank der Unterstützung des Dryas Verlag, bei dem das Buch erschienen ist, könnt ihr auch etwas gewinnen! Ganze SECHS Bücher bekommen wir für eine Leserunde zu Verfügung gestellt. Und weil das noch besser geht, darf ich euch auch verraten, dass die Bücher signiert sind!
Die Leserunde wird Anfang Juli in einer Facebook-Gruppe stattfinden. Dort wird zusammen gelesen, kommentiert, diskutiert und ihr könnt natürlich Fragen an die Autorin stellen. Marlene Klaus wird nämlich die Leserunde begleiten.
Ihr wollt dabei sein? Dann nehmt bis Sonntag, 14. Juni 2014 20:00 Uhr teil. Wer gewonnen hat und an der Leserunde teilnehmen darf, geben wir am 15. Juni 2014 bekannt.
Was ihr dafür tun müsst? Kommentiert einfach unter einem der Tour-Beiträge (ganz egal, bei welchem), dass ihr dabei sein wollt. Natürlich könnt ihr auch noch etwas anderes zusätzlich schreiben. Wer anonym kommentiert, muss bitte seine E-Mail beifügen oder uns irgendwie anders zukommen lassen. Bei mir ist das zum Beispiel per Mail oder Kontaktformular möglich. Diese benötigen wir, um euch im Gewinnfall informieren zu können.
Außerdem ist es eine Voraussetzung – neben der Teilnahme an der Leserunde – dass ihr nach Beenden des Buches eine Rezension schreibt. Diese könnt ihr ggf. auf eurem Blog veröffentlichen, sofern ihr einen besitzt oder auch auf Amazon.
Viel Glück und viel Spaß bei der Blogtour! Selbstverständlich würden wir uns natürlich auch freuen, wenn Nicht-Gewinner auch bei der Leserunde teilnehmen würden.

Tourdaten

11.06. Fairy-book

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2 Tatzenabdrücke

  • Reply Manuela G.

    wow, der Bericht ist super geworden.

    12. Juni 2014 at 21:06
  • Reply AefKaey

    Danke =)

    13. Juni 2014 at 11:22
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