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Rezension

[Rezension] Brockmole, Jessica: Eine Liebe über dem Meer

Jessica Brockmole: Eine Liebe über dem Meer

Preis: 19,99 € (Gebunden) / 15,99 (eBook)

Verlag: Diana Verlag

Erscheinungstermin: 24. März 2014

Eine Liebe über dem Meer ist ein Roman von Jessica Brockmole. Es ist am 24. März 2014 im Diana Verlag erschienen. Das Buch umfasst 336 Seiten. Das englische Original Letters from Skye erschien am 04. Juli 2014 bei Hutchinson.

Inhalt

Isle of Skye, 1912. Eines Tages erhält die schottische Schriftstellerin Elspeth einen Brief aus Amerika. Der Absender, ein junger Mann namens David, bewundert ihre Gedichte. Obwohl ein Ozean zwischen ihnen liegt, ist es der Beginn einer tiefen Liebe. Erst die Wirren des Weltkriegs führen die beiden zusammen, nur um sie unter tragischen Umständen wieder zu trennen. Mehr als zwei Jahrzehnte später stößt Elspeths Tochter Margaret auf Davids Briefe und kommt so der Geschichte dieser schicksalhaften Liebe auf die Spur.

(Klappentext)

Erster Satz

Sehr geehrte Miss Dunn,
ich hoffe, Sie halten mich nicht für aufdringlich, aber ich schreibe Ihnen, um meine Bewunderung für Ihr Buch ‚Aus einem Adlerhorst’ auszudrücken.

Meinung

Das Cover ist einfach nur wunderschön. Ich habe mich komplett in es verliebt. Auch die gewählte Titelgestaltung gefällt mir natürlich sehr gut.
Das gesamte Buch besteht nur aus Briefverkehr zwischen den wichtigsten Charakteren. Ich hatte anfangs gedacht, dass es dadurch schwer werden könnte, der Handlung zu folgen oder dass wichtige Hintergrundinformationen zu kurz kommen könnten. Aber dem war zum Glück überhaupt nicht so. Eher genau anders herum. Durch die Briefe kann man so viel über die Personen erfahren. Man bekommt einen super tollen Einblick in die Gedanken und Gefühle. Besser hätte es meiner Meinung nach nicht sein können.
Demnach gefällt mir natürlich auch der Schreibstil der Autorin wahnsinnig gut. Sie hat es geschafft, mich vollkommen mitzureißen und zu überzeugen. Die Seiten ließen sich schnell lesen und ich habe jederzeit mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint. Es war eine reine Achterbahn der Gefühle. Das gesamte Buch war einfach nur wahnsinnig berührend.
Trotz meiner anfänglichen Skepsis, ob die Handlung gut werden könnte, da es nur aus Briefen besteht, habe ich das Buch verschlungen. Nach jedem Kapitel gibt es einen Zeitwechsel, was die Spannung nur noch mehr aufgebaut hat und man musste einfach immer weiterlesen, um mehr erfahren zu können. Die gesamte Geschichte war meiner Meinung nach sehr gut durchdacht und hat mich auch dadurch überzeugen können, dass alles ziemlich realitätsgetreu war und ich mir durchaus vorstellen kann, dass es so eine ähnliche Geschichte damals gegeben haben könnte. Auch die Charaktere haben mir überaus gut gefallen und konnten mich sofort überzeugen.

Fazit

Eine wahnsinnig schöne und unheimlich berührende Geschichte über eine Liebe, die auch über eine große Entfernung aufkeimen konnte. Das gelungene Debüt einer Autorin, von der ich definitiv noch mehr lesen möchte!

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1 Tatzenabdruck

  • Reply RoM

    Salut, AefKaey.
    Es bereitet mir immer wieder ein kleines Vergnügen, wenn ich kurz darüber sinnieren kann, welcher Bloggerin bereits etwas zu einem Buch verfaßt hat, das sich eben als Post vor mir aufgebaut hat. Reizvoll wie ein Rätsel.
    In diesem Fall war es bei sharon.baker liest obiger Titel; es kam mir zudem in den Sinn Dir hier noch keinen Kommentar geschrieben zu haben. Geht natürlich nicht… 🙂

    Briefromane hegen ihren eigenen Reiz, wie eine Schatzschatulle. Vermutlich, weil sich Leser unbewußt der Nahbarkeit einer Briefkonversation erfreuen. Teilhabend, nicht voyeuristisch. Selbst bei einer fiktiven.

    Freut mich, Deine Katze-mit-fünf-Tatzen-Erfahrung.

    bonté

    21. April 2014 at 14:13
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