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Rezension

[Rezension] Gärtner, Regina: Unter dem Südseemond

Regina Gärtner: Unter dem Südseemond

Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 8,99 € (eBook)

Verlag: Heyne

Erscheinungstermin: 11. November 2013

Unter dem Südseemond ist ein historischer Auswandererroman von Regina Gärtner. Er ist am 11. November 2013 im Heyne Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 592 Seiten.

Reihe

01. Unter dem Südseemond
02. Der Glanz von Südseemuscheln (2015)

Inhalt

Können Träume wahr werden?

Köln/Samoa 1899: Gegen ihren Willen wird die junge Alma von ihrem Vater mit einem fremden Mann verheiratet. Hermanns Pioniergeist und sein Wunsch nach gesellschaftlichem Aufstieg führen die beiden von Köln nach Deutsch-Samoa.
Obwohl die blütenweißen Strände und die grünen Hügel der Insel wie die pure Idylle wirken, trüben eine Reihe von Hindernissen Almas Lebensglück. Denn der Mann, den sie wirklich liebt, lebt weit von ihr entfernt. Und die Familie, aus der sie herausgerissen wurde, hütet ein Geheimnis, das Alma noch bis ans andere Ende der Welt verfolgt.

(Klappentext)

Erster Satz

Der Blutstropfen wurde größer und lief schließlich über die Haut.

Meinung

Die Covergestaltung passt meiner Meinung nach sehr gut zum Buch. Es zeigt deutlich, dass es sich hier um eine ferne Gegend handeln wird und löst bei mir teilweise sogar Fernweh aus. Gerade die Blumen und die zwei Vögel (Kolibris?) finde ich sehr schick.
Der erste Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, nach den ersten 50 Seiten wurde es dann aber kurzzeitig etwas schwerer, bis die eigentliche Geschichte auf Deutsch-Samoa beginnt. Ab diesem Zeitpunkt war ich richtig im Buch drin und wollte ständig wissen, wie die Geschichte enden würde. Den Anfang hätte man jedoch nicht besser schreiben können, da jede Geschichte ihren Einstieg braucht und gerade bei Auswandererromanen die Reise eben erwähnt werden sollte, sich diese aber natürlich ziehen kann, je nachdem in welcher Zeit das Buch spielt. Das ist für mich also nicht weiter negativ gewesen, sondern gehörte einfach dazu.
Das Inselleben war meiner Meinung nach sehr gut beschrieben und ich konnte mir alles ziemlich gut vorstellen. Ziemlich schnell war ich dann auch gefesselt und die vielen unterschiedlichen Charaktere haben die Handlung sehr schön bunt geschmückt. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich persönlich bin mit den Namen nicht durcheinander gekommen und wusste immer, wer welche Person ist. Ich kann mir aber vorstellen, dass es auch Leser geben könnte, denen das nicht ganz so leicht fällt. Mit dem Verlauf der Geschichte wird es aber immer besser und man lernt die Charaktere immer besser kennen und – teilweise – auch lieben. Bestimmte Personen habe ich natürlich überhaupt nicht gemocht, was aber logisch war, da diese auch im Buch sicherlich genau so dargestellt werden sollten.
Ich habe ständig mit Alma mitgefiebert und immer wieder enttäuscht, wenn etwas nicht so verlief, wie ich das gerne gehabt hätte. Im Nachhinein ist das jedoch alles logisch und nur richtig, dass sie in den Situationen so gehandelt hat, wie sie es tat. Mir hat es nur einfach nicht gepasst. Das lag aber daran, dass ich mir einfach immer wieder das Happy End gewünscht habe, was eben nicht schon nach der Hälfte des Buches eintreffen kann.

Fazit

Trotz der vielen Seiten des Buches hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und es hätte von mir aus auch noch länger sein können. Nach einem etwas „längeren“ Einstieg, wurde die Geschichte von Kapitel zu Kapitel immer besser und fesselte mich. Ich erwarte ganz gespannt die Fortsetzung des Buches und freue mich schon jetzt auf die neuen Geschichten.

Die Autorin Regina Gärtner wird übrigens auch zur LoveLetter Covention 2014 kommen. Morgen gibt es hier ein Interview mit ihr. Schaut doch wieder vorbei =)

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