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Rezension

[Rezension] Crusie, Jennifer: Chaos auf High Heels

Jennifer Crusie: Chaos auf High Heels

Preis: 9,99 € (Taschenbuch)

Verlag: Mira Taschenbuch

Erscheinungstermin: 10. März 2014

Chaos auf High Heels ist ein Buch von Jennifer Crusie. Es ist am 10. März im Mira Taschenbuchverlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 304 Seiten. Das englische Original Trust me on this erschien am 26. Oktober 2010 bei Bantam.

Inhalt

„Was für einen Wein wollen Sie?“
„Beeindrucken Sie mich mit Ihrer Expertise.“
„Wir nehmen Rot.“ „Ich bin beeindruckt.“

Undercover-Agent Alex Prentice glaubt, Dennie Banks sei kriminell. Zwar ein sexy Hingucker mit toller Figur und sinnlichen Lippen, trotzdem: kriminell. Journalistin Dennie Banks dagegen denkt, Alex sei ein kompletter Trottel, neben dem ihr Yorkshireterrier Walter wie Einstein wirkt. Ständig kreuzt Alex ihren Weg im Hotel, in dem sie auf ein Interview hofft! Als hätte er nichts Besseres zu tun, als sie zu einem Glas Wein einzuladen. Aber ohne Alex kein Kontakt und ohne Kontakt kein Interview, also sagt sie Ja – zu dem Glas Wein. Dabei ist ihr sonnenklar, dass hier keiner niemanden vertrauen kann …

(Klappentext)

Erster Satz

Vier fabelhafte Tage!

Meinung

Das Cover finde ich sehr stylish und gelungen. Bunte Farben und ein leichtes Chaos, das perfekt zum Titel als auch zum Inhalt passt. Außerdem fällt es sofort auf und spricht somit für sich. Auch im Regal sticht es ziemlich heraus.
In einer Art Vorwort (geschrieben wie ein Brief von der Autorin an die Leser) wird ebendiesem erklärt, dass das Buch eine Form der Screwball-Komödie ist und man mit Verwirrung und Chaos in der Handlung zu rechnen hat. Allein diese einleitenden Sätze haben mich sehr auf das Buch neugierig gemacht. Auch der Rest des Buches hat mir dann ziemlich gut gefallen. Die Autorin schreibt sehr lebendig und ich hatte die ganze Zeit Spaß am Lesen. Alle Beschreibungen von Orten und Personen waren für mich nachvollziehbar und gut gelungen.
Auch die eigentliche Handlung an sich hat mir ganz gut gefallen. Ich hatte – wie oben bereits erwähnt – wahnsinnig Spaß beim Lesen und kam auch sehr schnell durch das Buch durch. Das bunte Chaos hat mich gefesselt und man wollte ständig wissen, ob noch mehr Verwirrung folgt und wann alles aufgelöst wird. Einzig das wirkliche Ende fand ich irgendwie etwas langgezogen. Ich habe mich aus der eigentlichen Geschichte herausgerissen gefühlt, was dementsprechend leicht unpassend war. Aber es gehörte gleichzeitig auch dazu, da es sonst meiner Meinung nach ein zu offenes Ende geworden wäre und das den meisten Lesern sicher nicht gefallen hätte. Vielleicht wäre es jedoch angebrachter gewesen, dieses genauso „lustig“ zu schreiben wie die vorherige Handlung auch.
Das Buch ist auf jeden Fall eine sehr geeignete Lektüre für zwischendurch mit eher wenig Anspruch, dafür aber viel Unterhaltung. Wer gerne spaßige Romane liest, dürfte hier definitiv fündig werden.

Fazit

Ich hatte eigentlich nicht viel erwartet und wurde dadurch sehr positiv überrascht. Eine lustige und chaotische Handlung plus ein sehr lebhafter und flüssiger Schreibstil haben mich ziemlich überzeugt. Geeignet für jeden, der eine abwechslungsreiche Lektüre für zwischendurch sucht und sich amüsieren möchte.

Danke an Blogg dein Buch und Mira Taschenbuch für die Bereitstellung des Exemplares.

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2 Tatzenabdrücke

  • Reply RoM

    Grüß Dich, AefKaey.
    Hoffe die flutende Sonne des Wochenendes hat Dich für eine Woche Arbeit mit vier Händen entschädigt. Wie ich in der Sidebar sehe, Lektüre im Freien!
    Nicht schlecht.

    Eine screwball comedy ist anspruchsvoll in der Schreibe. Es geht um Timing & den Spannungsbogen der ineinanderklappenden Kataströphchen. Scheint hier – bis auf das angelutschte Ende – gelungen zu sein.

    Leichter verkostet als "Game of thrones"… 😉

    bonté

    post scriptum
    Ist Dir der Stundendieb heute Nacht auch entwischt?!

    30. März 2014 at 20:05
  • Reply AefKaey

    Hallöchen =)

    So viel hatte ich ja leider nicht vom Wochenende, da mir mein freier Samstag ja auch geklaut wurde =/ Dafür habe ich jetzt zwei Tage frei, was zwar auch ganz toll ist, aber der Samstag ist für mich immer praktischer. Was soll's. Kann nur wieder besser werden 😉

    Bis auf das Ende eindeutig ganz gut gelungen, richtig erkannt. Game of Thrones werde ich im April sicher nochmal von vorn anfangen, nachdem wir ja jetzt auch die Verfilmung nebenbei schauen und ich mir die Personen wesentlich besser vorstellen und sie auch auseinander halten kann.

    Ach ja, mich stört die Zeitverschiebung übrigens nicht so sonderlich. Hätte es nicht mal unbedingt mitbekommen, wenn ich es nicht wüsste 😀

    Liebe Grüße

    31. März 2014 at 9:56
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