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Rezension

[Rezension] Showalter, Gena: Alice im Zombieland

Gena Showalter: Alice im Zombieland

Preis: 14,99 € (Taschenbuch) / 14,99 € (eBook)

Verlag: Darkiss (Mira Taschenbuch)

Erscheinungstermin: Dezember 2013

Alice im Zombieland ist ein Buch von Gena Showalter. Es ist im Dezember 2013 im Darkiss Verlag (Mira Taschenbuch) erschienen. Das Buch umfasst 416 Seiten. Das englischsprachige Original Alice in Zombieland erschien am 25. September 2012 bei Harlequin Teen. Alice im Zombieland ist der erste Teil der „The White Rabbit Chronicles“-Reihe.

Reihe

The White Rabbit Chronicles

01. Alice im Zombieland
02. Rückkehr ins Zombieland (Juli 2014)

Inhalt

Düster, spannend, romantisch – einfach magisch! Die gefährlichste Alice aller Zeiten!

An ihrem sechzehnten Geburtstag sieht Alice „Ali“ Bell eine Wolke, die die Form eines weißen Kaninchens hat. Kurz darauf passiert, was Alice nie für möglich gehalten hätte: Ihre Eltern, ihre Schwester und sie werden von Zombies angegriffen. Nur Ali überlebt. Sie zieht zu ihren Großeltern nach Birmingham und fängt an einer neuen Schule an. Um ihre Familie zu rächen, will Ali lernen, Untote zu besiegen. Um zu überleben, muss sie dem undurchsichtigsten Typ an der Asher High vertrauen: Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt. Aber er hat selbst Geheimnisse; und es scheint, dass die größten Gefahren dort lauern, wo Ali sie am wenigsten vermutet …

(Klappentext)

Erster Satz

Hätte jemand gesagt, dass sich mein gesamtes Leben von einem Herzschlag zum nächsten völlig umkehren würde, ich hätte denjenigen ausgelacht.

Meinung

ACHTUNG! Es können Spoiler enthalten sein und eine eher zynische Meinung.
Mir persönlich gefallen das Cover und die Buchgestaltung an sich am besten am ganzen Buch. Leider. Sowohl der Titel des Buches als auch das Cover haben mich eher auf eine Adaption zu „Alice im Wunderland“ schließen lassen. Mit dieser Vorstellung im Kopf wurde ich dann jedoch enttäuscht. Denn bis auf winzige Kleinigkeiten gibt es kaum Ähnlichkeiten zu dieser Geschichte. Wer hier also wie ich mit einer Adaption gerechnet hat, ist definitiv an der falschen Stelle.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr jugendlich gehalten und ich konnte das Buch trotzdem sehr schnell und auch gut lesen. Deswegen auch die zwei Sterne als Bewertung. Insgesamt habe ich mich wie auf dem Meer mit Wellen gefühlt. Die Widmung hat mich hochgetrieben, der eigentliche Einstieg dann wieder hinunter. Dann ging es wieder hoch und wieder runter. Und so weiter. Die spannenden Stellen haben sich also ziemlich gut mit den eher langweiligeren abgewechselt, was mich so zumindest am Lesen gehalten hat.
Mir persönlich war die Handlung zu klischeebehaftet. Man wusste genau, was wann wie passieren würde, weil man es aus vielen anderen Geschichten schon kannte. Da gibt es also Alice, die zumindest vom Namen her zu einer Adaption passen würde, die immer weiße Wolken in Form von einem Hasen sieht, was auch zu einer Adaption passen würde. Sie verliert ihre Eltern und ihre Schwester, ist total tough, zieht um, kommt an eine neue Schule, lernt dort natürlich sofort den Schulschwarm kennen, beide verbindet etwas, sie rutscht in die Clique rein und alle kämpfen gegen die Zombies. Selbstverständlich lernt sie sofort auch ein Mädchen kennen, das ihre beste Freundin wird und eine absolute Labertasche ist und immer über alles und jeden Bescheid weiß. Ach ja, ganz vergessen. Sofern es Eltern oder sonstige Erziehungsberechtigte gibt, lassen die einfach alles geschehen oder werden gar nicht erwähnt. Gerade das ist mir dann etwas zu weit hergeholt gewesen.
Die Story an sich könnte jedoch sehr gut sein, denn mir gefällt die Idee von einem Zombieland und den Zombies an sich sehr gut. Für mich ist es etwas Neues und mit einer besseren Umsetzung hätte hier eine echt tolle Geschichte entstehen können. Es gibt natürlich auch gute spannende Stellen und wer mit einer anderen Vorstellung an das Buch herangeht, wird sicher deutlich mehr Lesespaß haben als ich. Trotz meiner eher negativen Meinung werde ich den zweiten Teil lesen, denn am Ende des Buches gibt es ein Interview mit Gena Showalter, was mich zumindest von der Autorin und ihrer Grundidee überzeugt hat und ich hoffe, in Anbetracht der Aussagen in genau diesem Interview, dass der zweite Teil deutlich besser werden wird.

Fazit

Alice im Zombieland ruft bei mir die Vorstellung einer Wunderland-Adaption hervor, wird dieser aber absolut nicht gerecht. Der gute Schreibstil der Autorin lenkt davon etwas ab, konnte mich jedoch nicht gänzlich überzeugen. Eine gute Idee, aber eine eher mäßige Umsetzung.

Danke an Blogg dein Buch und Darkiss für die Bereitstellung des Exemplares.

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6 Tatzenabdrücke

  • Reply Druckbuchstaben

    Hey du =)

    So ein Mist aber auch! Ich schätze echt, dir haben die falschen Erwartungen den Lesespaß verdorben. Ich hab mich nicht so auf "Alice im Wunderland" versteift, sondern nur auf die Zombies. Ich finde viele Ideen der Autorin, Charaktere und die sarkastische Ali einfach klasse. Für mich war nicht alles vorhersehbar. Ich fand's toll =)
    Ich hoffe mit dem zweiten Teil kann die Autorin dich doch noch kriegen.

    LG
    Anja

    11. Februar 2014 at 17:35
  • Reply AefKaey

    Huhu,

    wahrscheinlich, ja. Ich bin jetzt mal auf Buch zwei gespannt und hoffe, dass das besser für mich wird.

    Liebe Grüße

    11. Februar 2014 at 19:28
  • Reply Kitty

    Ach Mensch, schade dass dir das Buch nicht gefallen hat. 🙁
    Ich fand es total toll, auch wenn ich ebenfalls am Anfang gedacht habe, es handelt sich mehr um die eigentliche "Alice im Wunderland" Geschichte.
    Ich hoffe echt, das nächste Buch wird dir besser gefallen.
    Lasse dir ganz liebe Grüße da
    Kitty

    11. Februar 2014 at 23:00
  • Reply AefKaey

    Ich hatte mir eben irgendwie etwas komplett anderes erwartet. Deswegen war ich dann ziemlich enttäuscht. Aber sie hat mir ja zumindest durch das Interview Lust auf Buch zwei gemacht =)

    12. Februar 2014 at 19:53
  • Reply RoM

    Servus, AefKaey.
    "Spoiler" & "eine zynische Meinung" – aber hallo!…
    🙂

    An zombiefizierte Klassiker könnte man/frau zunächst wirklich denken, waren die doch vor Jahresfristen ein Selbstrenner. Highschool und Schönoid nehmen dann allerdings Richtung zum bewährten Klischee. Statt frisch gebackenem Schwabenbrot, eher Mc-Clone-Wabbelbrötchen.

    Im Ideal der Fälle könnte Dich also Band 2 überzeugen es mit einem doch guten Stoff zu tun zu haben. Womit Band 1 dann besser zum "Kapitel I" zusammenlektoriert worden wäre. Ein klein wenig böse überspitzt. 🙂

    bonté

    16. Februar 2014 at 11:16
  • Reply Maike

    Schade das die das Buch nicht so gut gefallen hat. Ich bin trotzdem total neugierig darauf…
    Liebe Grüße,
    Maike von Leidenschaft Lesen

    24. Februar 2014 at 10:03
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