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Rezension

[Rezension] Bomann, Corina: Eine wundersame Weihnachtsreise

Corina Bomann: Eine wundersame Weihnachtsreise (240 Seiten)

Preis: 14,00 (Gebunden) / 11,99 (eBook)

Verlag: Marion von Schröder (Ullstein Buchverlage)

Erscheinungstermin: 11. Oktober 2013

Eine wundersame Weihnachtsreise ist ein Buch von Corina Bomann. Es ist am 11. Oktober 2013 im Verlag Marion von Schröder als gebundene Ausgabe erschienen. Das Buch umfasst 240 Seiten.

Inhalt

Das Wunder einer Weihnachtsreise

Eigentlich kann Anna Weihnachten nicht ausstehen. Doch in diesem Jahr will sie mit der Familie feiern. Und so setzt sie sich in den Zug nach Berlin. Was folgt, ist ein unvorhergesehener Roadtrip der verschneiten Art: Nichts geht mehr, Anna muss sich mit Schneepflug und per Anhalter durchschlagen, und überall läuft in Dauerschleife „Last Christmas“. Auf ihrer Odyssee begegnet sie aufmüpfigen alten Damen, einem lebensklugen LKW-Fahrer und einem Haufen Hippies. Doch so unterschiedlich diese Menschen auch sind, sie alle verbindet an diesem Tag das eine: Es ist Weihnachten.

(Klappentext)

Erster Satz

Als Anna aus der Straßenbahn stieg, dröhnten sie ihr bereits entgegen: Kinderchöre, die von Flockenwirbeln sangen, dazu Bläser, die christliche Weihnachtslieder schmetterten, und diese wurden wiederum übertönt von modernen Weihnachtshits mit zu viel Glöckchengebimmel.

Meinung

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es macht so richtig Stimmung auf den Winter und besonders Lust auf das Buch. Eindeutig ein Hingucker im Regal. Das Bild in der Mitte weist schon auf eine gewisse Reise in der Winterzeit hin und stimmt somit auf die eigentliche Geschichte ein.

Der Schreibstil der Autorin Corina Bomann gefällt mir sehr gut. Schon ihre anderen Bücher haben mich immer überzeugt. Genauso wie jetzt auch dieses. Das Buch ist locker geschrieben und als Leser fliegt man nur so durch die Seiten. Erzählt wird die Geschichte von Anna, die auf ihrer Heimreise zu ihrer Familie viele verschiedene Menschen kennenlernt und dadurch zu einigen Erkenntnissen kommt. Etwas psychologisch angehaucht also, aber definitiv nur in Maßen und nicht übertrieben.

Die unterschiedlichen Orte sind sehr gut beschrieben und gerade ich persönlich konnte sie mir sehr gut vorstellen, da ich drei Bahnhöfe selbst schon öfter gesehen und erlebt habe. Zu Beginn des Buches wusste ich nicht Recht, was genau passieren würde, war dann aber ziemlich schnell in der Geschichte drin und begeistert. Gegen Ende hin war es mir dann zwar auch ein bisschen zu viel und zu unwahrscheinlich, aber das hat meinem Lesegenuss nichts weiter abgetan. Trotzdem musste ich deswegen eine Tatze von der Bewertung abziehen. Eher hat mich das Buch so an eine Art reales Märchen erinnert, das zeigen soll, wofür Weihnachten eigentlich steht.

Besonders gut gefallen haben mir übrigens die unterschiedlichen Personen, die in der Reise auf Anna treffen. So zum Beispiel auch drei ältere Damen, die so schräg sind, dass sie mir mehr als sympathisch waren. Ihre Geschichten, die sie erzählen, haben mich sehr berührt und ich habe mich gefreut, dass sie eine Rolle in der Geschichte spielen durften.

Fazit

Eine Art modernes Märchen, das von den Wundern der Weihnachtszeit berichtet und dabei auf viele verschiedene Charaktere eingeht, die durch Individualismus überzeugen.

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2 Tatzenabdrücke

  • Reply RoM

    Namárie, AefKaey.
    Zugreise nach Berlin – sieht demnach aus, als wäre der Konzern wieder einmal von der Häufung von Schnee in Wintermonaten überrascht worden. Kein Wunder nicht, reisen doch die Mannequins in den Werbefaltblättern grundsätzlich nur bei schönem Wtter mit der Bahn.

    Reisen zu Weihnachten hegen doch gern etwas Weihevolles, verspricht das Ziel doch jeweils ein ultimates Familienfest. Heimeligkeit, die sich in solchen Roadmovie-Stories erst noch erarbeitet werden darf.

    Läßt mich jetzt glattweg an den bemerkenswerten Ensemble-Film "Beautiful Girls" denken.

    bonté

    18. Dezember 2013 at 22:47
  • Reply Inka89

    Wow, das klingt ja wirklich toll.

    LG Inka
    Schau doch auch mal bei mir vorbei: http://lebensleseliebelust.blogspot.de/

    30. Dezember 2013 at 16:17
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