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Rezension

[Rezension] Grunwald, Maike: Vom Glück mit Katzen zu wohnen

Maike Grunwald: Vom Glück mit Katzen zu wohnen (160 Seiten)

Preis: 29,95 (Gebunden)

Verlag: Callwey

Erscheinungstermin: 15. August 2013

Vom Glück mit Katzen zu wohnen: besondere Katzenfreunde und ihre Wohnungen ist ein Buch von Maike Grunwald (Autorin) und Anja Hölper (Fotografin). Es ist am 15. August 2013 im Callwey Verlag als gebundene Ausgabe erschienen und umfasst 160 Seiten.

Inhalt

Katzen sind eigenständig, eigensinnig, eingebildet, einfach anders. Deshalb werden sie geliebt. Doch wie lebe ich als Katzenfreund stilvoll, gleichzeitig praktisch und komfortabel? Wie passen scharfe Krallen zu edlen Holzmöbeln? Maike Grunwald ging der Sache nach und traf dabei starke Persönlichkeiten. Prominente und leidenschaftliche Katzenbesitzer wie Schriftstellerin Cora Stephan, Schauspieler Oscar Ortega Sánchez, Galeristin Anna Jill Lüpertz, Illustrator Reinhard Michl und viele andere gewähren Einblick in ihr Leben mit den Stubentigern und verraten ihre Geheimnisse. Anja Hölper fotografierte die Begegnungen. Entstanden ist ein Callwey Buch mit einzigartigen Wohnporträts.

(Klappentext)

Meinung

Dieses Buch ist einfach nur wahnsinnig schön – sowohl die Fotos als auch der Inhalt selbst. Schon das Cover zeigt, mit was der Leser hier zu rechnen hat und das ist bereits wunderschön.

Die Autorin Maike Grunwald und die Fotografin Anja Hölper haben 18 Wohnungen und Häuser besucht und dabei die Eigentümer und deren Katzen kennengelernt. Gerade die vielen kleinen Anekdoten über die Schmusetiere gefallen mir sehr gut, so zum Beispiel wie die Menschen zu den Tieren gekommen sind oder welche Eigenheiten sie aufweisen. Auch der Einblick in die Wohnungsgestaltung ist sehr schön. Wer hier ähnlich wie ich veranlagt ist, bekommt schöne neue Ideen und wertvolle Tipps für die Einrichtung.

Was ich persönlich schade finde, ist, dass im Text oftmals tolle Ecken in den Häusern beschrieben werden, die leider auf keinem der Bilder zu finden sind. Das hätte man vielleicht noch ein bisschen mehr anpassen können. Aber die ausgewählten Fotografien sind natürlich auch schon so einzigartig.

Mir gefallen die Kapitel über die Autoren natürlich am besten, weil man auch gleichzeitig einen guten Blick auf ihren Arbeitsraum bekommt. Besonders witzig dabei ist immer die Anmerkung, ob sich die Katzen auf die Tastatur legen oder nicht. Das Haus von Kerstin Gier hat es mir am meisten angetan. Ihre Katzen und die Einrichtung sind einfach nur wahnsinnig toll.

Die Aufmachung und Gestaltung des Buches ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt. Große Fotografien zieren jede Seite, die Katzen darauf kommen sehr gut zur Geltung. Der Text passend dazwischen in einem sehr schönen Schreibstil, durch den es Spaß macht, das Buch zu lesen. Und natürlich die Anmerkungen zu den Fotos, die das jeweils zu Sehende beschreiben.

Fazit

Ein wunderschön gestaltetes Buch, das jedem Katzenliebhaber das Herz erwärmt. Ich vermute, dass auch andere ihren Spaß mit dem Buch haben können, gerade wenn sie sich für Innenarchitektur interessieren oder die Einrichtung anderer Leute. Die vielen großen Fotografien überzeugen einfach nur!

Danke an Blogg dein Buch und Callwey für die Bereitstellung des Exemplares.

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  • Reply RoM

    Grüß Dich, AefKaey.
    Die Fellherrschaften sind doch sehr eigen. Verbreiten wie selbstverständlich eine beiläufige Noblesse. Die Langhaar-Tigerin meiner Mutter nenne ich eigentlich nur "Hoheit". Bei den zehn Dorfkatzen meiner jüngeren Schwester geht mir jede Übersicht flöten – ich streichle einfach durch. 🙂

    Ein interessanter Band deshalb. Also werde ich mir den Titel im Hinterkopf behalten.

    Mir selbst kam zuletzt ein wunderbares Buch über Virginia Woolfs Garten in die Hände. Erlesen!

    bonté

    24. November 2013 at 10:55
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