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Rezension

[Rezension] Wilde, Norah: Rasputins Erbe

Norah Wilde: Rasputins Erbe (223 Seiten)

Preis: 2,99 (eBook)

Verlag: Norah Wilde

Erscheinungstermin: 01. Januar 2013

Rasputins Erbe ist ein Buch von Norah Wilde. Es erschien am 01. Januar 2013 und wurde von der Autorin selbst herausgegeben. Das eBook umfasst 223 Seiten.

Inhalt

Sie, 26, ist auf dem besten Weg die Karriereleiter in einer renommierten Kölner Werbeagentur in Rekordzeit zu erklimmen. Bis ein gewisser extravaganter Kunde ihr gehörig den Kopf verdreht und sie mit sanfter Hand dazu zwingt, ihre Komfortzone zu verlassen.

Alexej Gromow, der besagte Kunde mit der Extra-Portion Selbstbewusstsein, zeigt Julia die düstere Seite der Liebe. Er entführt sie in eine Welt, die ihr Angst bereitet und sie abschreckt. Allen Zweifeln zum Trotz stürzt sie sich in ein unerhört frivoles Abenteuer und lässt sich somit unwissentlich auf ein lebensgefährliches Spiel ein.

Freche Frauen kennen das Sprichwort: Wenn einem das Leben eine Zitrone gibt, dann frag nach Salz und …

Na ja, in diesem Fall passt Tequila nicht wirklich. Wodka und Champagner passen viel besser zu dem geheimnisvollen Alexej, der Julia unbewusst vom Regen in die Traufe bringt. Langweilig ist ihr Leben bereits nach der ersten Begegnung nicht mehr. Sie hat nach „Action“ gefragt und sie bekommt wie immer genau das, was sie will. Oder doch nicht?

Und dann ist da noch die Sache mit dem komischen Ring, der sowohl Alexej als auch Julia langsam aber sicher in den Wahnsinn zu treiben scheint …

(Amazon)

Erster Satz

Sie wachte schweißgebadet auf und blinzelte verwirrt.

Meinung

Das Cover ist düster und zeigt gefesselte Hände. Es passt thematisch zwar zum Inhalt des Buches, ist für mich aber nicht sonderlich ansprechend. (Anmerkung: ich spreche hier noch über das alte Cover meiner Ausgabe)

Der Schreibstil der Autorin Norah Wilde liest sich relativ gut. Leider stecken noch einige Fehler im Buch, die mich immer wieder zum Stocken brachten. Vielleicht gibt es jetzt auch schon eine neuere Ausgabe. Trotzdem merkt man beim Lesen, dass die Geschichte durchdacht ist und Wilde schafft es, einigermaßen Spannung aufzubauen.

Das Buch besteht aus 24 Kapiteln und wird in der Vergangenheit erzählt. Größtenteils erfährt der Leser aber trotzdem nur die Seite der Protagonistin Julia. Ein Mal wird aber auch etwas über die Handlung ihrer Freundin Verena berichtet.

Die Handlung selbst ist einigermaßen spannend, wird mir persönlich gegen Ende hin aber etwas zu schnell und auch zu fix aufgelöst. Hier könnte die Autorin den Spannungsbogen noch ein bisschen mehr ausreizen. Oftmals wirkte die Protagonistin Julia etwas naiv, obwohl sie eigentlich als selbstbewusste Karrierefrau dargestellt wird. Die Geschichte an sich ist interessant, aber manche inhaltliche Aspekte sind definitiv zu kurz gekommen. So zum Beispiel auch das im Titel erwähnte Erbe Rasputins. Es wird zwar immer wieder genannt, aber nie wirklich tief behandelt, was ich eher schade finde.

Fazit

Eine relativ interessante Geschichte für Zwischendurch, der aber inhaltliche Aspekte fehlen und die noch weiter hätte ausgebaut sein können.

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2 Tatzenabdrücke

  • Reply RoM

    Grüß Dich, AefKaey.
    Bleibt ja zu hoffen, daß sich nicht auch dieser Roman in Details verheddert, die unbedarfte Nachahmer, in peinlicher Not, zwingt die 110 zu rufen. Wird ja gern von Grey-Epigonen in den Staaten kolportiert. 🙂
    Fesseloide Machtspielchen sind ja nicht meine Wellenlänge. Aber Norah Wilde muß sich in der Story ja nicht damit aufhalten. Denke ich.

    bonté

    21. Oktober 2013 at 21:49
  • Reply AefKaey

    Hallöchen,

    nein, viele Details kamen in dem Buch nicht vor. Wobei ich ja mit einigen gerechnet hätte – nach der Buchbeschreibung. Aber was soll's. Zumindest hat mir das Eigentliche gefehlt. Nämlich die Geschichte um Rasputins Erbe, die nie wirklich ausgebaut wird, was ich extrem schade finde.

    21. Oktober 2013 at 22:23
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