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Rezension

[Rezension] Lewin, Yalda: Die dunkle Seite des Weiß (#1)

Yalda Lewin: Paranormal Berlin #1 – Die dunkle Seite des Weiß (244 Seiten)

Preis: 12,90 € (Broschiert) / 6,99 (eBook)

Verlag: Aeternica

Erscheinungstermin: 25. Februar 2013

Die dunkle Seite des Weiß ist ein Buch von Yalda Lewin. Es erschien am 25. Februar 2013 im Aeternica Verlag als eBook. Das Buch umfasst 244 Seiten. Die dunkle Seite des Weiß ist der erste Teil der Reihe „Paranormal Berlin“.

Inhalt

Eine Patientin der Beelitzer Heilstätten verschwindet im Jahr 1911 spurlos – und taucht 100 Jahre später kaum gealtert wieder auf. Die Tote wird in den Ruinen des berühmten Lungensanatoriums gefunden und stellt die Behörden vor Rätsel.

Der Hochsensible Jakob Roth, einst bester Ermittler für paranormale Kriminaldelikte in Berlin, übernimmt den Fall der mysteriösen Leiche. Er, der zwei Jahre zuvor aufgrund eines „unliebsamen Vorkommnisses“ unehrenhaft entlassen wurde, kämpft allerdings nicht nur um die Aufklärung des Mysteriums, sondern auch um die Wiederherstellung seines Rufes und um die Liebe einer Frau, die er nicht vergessen kann. Doch genau das könnte ihn das Leben kosten.

(Amazon)

Erster Satz

Erster Satz Was immer Mirella sich dabei gedacht hatte, mich mit Ernesto Sanchez bekanntzumachen – auf meinen Tod hatte sie sicher nicht spekuliert.

Meinung

Das Cover ist meiner Meinung nach nicht besonders, aber passend. Symbolisch wird hier sehr gut dargestellt, was eines der Hauptthemen im Buch ist.

Der Schreibstil von Yalda Lewin gefällt mir gut. Er lässt sich leicht lesen und ist verständlich. Gegen Ende des Buches schlichen sich wenige Fehler ein, aber die sind kaum beachtenswert. Insgesamt wirkt die Geschichte gut durchdacht und schon durch den ersten Satz macht Lewin den Leser wissbegierig.

Das Buch besteht aus 17 Kapiteln. Protagonist Jakob Roth berichtet in der Vergangenheit über seine Handlungen in der Ich-Form. Ab und zu sind auch Einträge aus einem Tagebuch abgedruckt. Die Kapitel selbst sind relativ lang gehalten, was mir persönlich eher nicht so gefällt, weil es sich dann manchmal etwas zieht. Aber das ist persönlicher Geschmack.

Die Handlung ist dramatisch und ansprechend. Schon vom ersten Satz an wird der Leser neugierig gemacht und gefesselt. Leider zieht es sich meiner Meinung nach im Mittelteil etwas vor sich hin und das Ende ist dann viel zu schnell. Trotzdem bleibt die Auflösung lange offen, was die Spannung hoch hält. Durch den Titel der Reihe (Paranormal Berlin) hätte ich noch ein bisschen mehr erwartet, aber vielleicht ändert sich das noch in den Folgebänden.

Fazit

Ein reizvoller Einstieg in die Reihe Paranormal Berlin, aber noch nach oben hin offen.

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