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Rezension

[Rezension] Levy, Marc: Die erste Nacht

Marc Levy: Die erste Nacht (480 Seiten)

Preis: 8,99 (Taschenbuch) / 7,99 (eBook)

Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 29. November 2010

Die erste Nacht ist ein Abenteuerroman von Marc Levy. Er ist am 29. November 2010 im Blanvalet Verlag als gebundene Ausgabe erschienen und umfasst 480 Seiten. Das französischsprachige Original La première nuit erschien am 02. Dezember 2009 bei Éditions Robert Laffont.

Die erste Nacht ist der zweite und somit letzte Teil einer Dilogie. Der erste Teil Am ersten Tag erschien am 23. August 2010 im Blanvalet Verlag als gebundene Ausgabe. Meine Rezension zum ersten Teil findet ihr HIER.

Inhalt

Wenn Tag und Nacht sich begegnen …

Ein mysteriöser Stein hat Keira und Adrian zueinander geführt – und ihre Schicksale besiegelt, denn das Geheimnis, das er verbirgt, ist tödlich. Als Keira in China verunglückt, scheint für Adrian alles verloren. Bis er ein Foto erhält, das Hinweise darauf gibt, dass Keira überlebt haben könnte. Voller Hoffnung macht er sich auf die Suche nach ihr und den fehlerhaften Teilen des rätselhaften Amuletts. Doch jemand ist felsenfest entschlossen, jeden zu beseitigen, der die Mysterien unserer Herkunft aufdecken will. Und so muss sich Adrian zwischen seiner Liebe und der Wahrheit entscheiden …

(Klappentext)

Erster Satz

Mein Name ist Alter Glencorse, ich bin Finanzverwalter der Londoner Royal Academy of Sciences.

Meinung

Das Cover passt zum ersten Teil, der bereits erschienen ist. Es ist wieder eine Hand und ein Tuch zu sehen. Dieses Mal lässt die Farbgestaltung aber auf die Nacht schließen, die im Titel angesprochen wird.

Zum Schreibstil von Marc Levy brauche ich ja fast nicht mehr viel sagen. Ich liebe seine Bücher und die Art, wie er sie schreibt. Gerade diese Dilogie ist etwas ganz besonderes, weil sie für mich einzigartig ist. Levy verbindet hier Liebe mit Abenteuer und hat gerade im zweiten Teil Die erste Nacht noch mehr Dramatik und Spannung eingebaut.

Das Buch ist ähnlich wie der erste Teil aufgebaut. Es beginnt mit einem Brief von Walter, den der Leser bereits aus dem ersten Teil kennt und geht dann in „Adrians Heft“ über. Dieses beinhaltet zuerst eine Zeichnung, auf der die Weltkarte zu sehen ist, die alle relevanten Orte markiert, die im Buch auftauchen oder bereits im ersten aufgetaucht sind. In „Adrians Heft“ gibt es außerdem ca. 66 Kapitel, die – ähnlich dem ersten Teil – wieder die Orte als Überschrift darstellen. Das Buch endet danach mit einem Epilog. Wenn Adrian selbst berichtet, schreibt er in der Ich-Form. Zu Beginn noch im Präsens, ab einem bestimmten Zeitpunkt (den ich jetzt nicht genauer verraten möchte) ändert sich dies in die Vergangenheit um. Außerdem ist noch anzumerken, dass er über Keira mit „Du“ spricht, als würde er ihr die Geschichte gerade noch einmal erzählen. Alle anderen Handlungsstränge werden in der Vergangenheitsform erzählt.

Die Handlung spitzt sich im zweiten Teil noch einmal zu. Es ist jetzt besonders spannend, da man als Leser nun endlich wissen möchte, wie es ausgehen wird. Mir hat besonders gut gefallen, dass zu Beginn noch einmal kurz zusammengefasst wird, was im ersten Teil passiert ist. So fühlt man sich gleich wieder in die Story hineinversetzt und gerade, wenn das Lesen des ersten Teils schon länger her ist, stellt diese Zusammenfassung eine gute Gedächtnisstütze dar. Die Personen und das eigentliche Wesen bleiben gleich, sodass man direkt weiterlesen kann, ohne irgendwelche Schwierigkeiten. Durch die Tatsache, dass das Geheimnis so spannend und interessant ist – und ich unbedingt alles darüber erfahren wollte – wurde ich wieder ziemlich gefesselt und wollte schnell zur Auflösung kommen. Mit dem Ende habe ich einerseits gerechnet, andererseits aber auch nicht. Ganz zufrieden bin ich mit dem Epilog nicht, aber trotzdem hat mir das Buch – und die Dilogie – mehr als gut gefallen. Die Thematik ist noch immer gegenwärtig und wird es wahrscheinlich noch lange sein. Deswegen ist das Buch für mich auch so anziehend.

Fazit

Eine sehr gelungene Fortsetzung des ersten Teils, die noch mehr Dramatik beinhaltet und deswegen besonders reizvoll ist.

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