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Rezension

[Rezension] Levy, Marc: Am ersten Tag

Marc Levy: Am ersten Tag (480 Seiten)

Preis: 5,99 (Gebunden) / 8,99 (Taschenbuch) / 7,99 (eBook)

Verlag: Blanvalet

Erscheinungstermin: 23. August 2010

Am ersten Tag ist ein Roman von Marc Levy. Er ist am 23. August 2010 im Blanvalet Verlag als gebundene Ausgabe erschienen. Das Buch umfasst 480 Seiten. Das französischsprachige Original Le premier jour erschien am 25. Juni 2009 bei Éditions Robert Laffons.

Am ersten Tag ist der erste Teil einer Dilogie. Der zweite Teil Die erste Nacht erschien am 29. November 2010 im Blanvalet Verlag als gebundene Ausgabe.

Inhalt

Adrian ist Astrophysiker und sucht den ersten Stern. Keira ist Archäologin und sucht den ersten Menschen. Ein rätselhafter Stein, der im Krater eines afrikanischen Vulkans gefunden wird, bindet sie für immer aneinander und verändert den Lauf ihres Lebens. Denn jemand will um jeden Preis verhindern, dass sie das Geheimnis des Steins lüften, weil es alles in Frage stellen würde, was wir über den Ursprung der Welt zu wissen glauben. Für Adrian und Keira beginnt ein dramatischer Wettlauf um ihr Leben, aber auch ihre Liebe ist in Gefahr …

(Klappentext)

Erster Satz

Wo beginnt die Morgendämmerung?

Meinung

Das Cover ist schlicht gehalten und lässt viel Spielraum für Interpretationen. Mir persönlich gefällt es ganz gut. Vor allem weil ich die Farbe mag und weil nachher beide Teile der Dilogie sehr gut zueinander passen. Für mich muss es nicht immer außergewöhnlich sein.

Der Schreibstil von Marc Levy gefällt mir schon, seit ich mein erstes Buch von ihm gelesen habe, sehr gut. Er zieht den Leser immer in den Bann, regt zum Nachdenken an und berührt durch Emotionen. Gerade in diesem Buch bringt Levy viel Dramatik ans Licht, zeigt aber auch, dass Fachwissen durchaus spannend sein kann. Mir gefällt daher besonders, dass es hier nicht nur um Liebe und Gefühle geht, sondern um Forschungen und Entdeckungen zu einem sehr brisanten und noch immer aktuellen Thema.

Das Buch ist etwas anders aufgebaut, als man es eigentlich kennt. Am Anfang steht ein Prolog und danach ist das Buch in „Erstes Heft“ und „Zweites Heft“ eingeteilt, wobei letzteres nur aus wenigen Seiten besteht. Das „Erste Heft“ ist in ca. 67 Kapitel eingeteilt, die jedoch nicht nummeriert sind, sondern immer die jeweilige aktuelle Ortsangabe, wo sich die Person gerade befindet, darstellen. Am Ende des Buches gibt es auch noch ein Glossar. Die Geschichte selbst ist in unterschiedlicher Form geschrieben. Es gibt die Handlung rund um Keira als alleinige Person, die in der Vergangenheit erzählt wird. Dann gibt es die Geschichte rund um Adrian, der in der Ich-Form selbst berichtet. Über bereits Geschehenes spricht er in der Vergangenheit. Wenn aber etwas noch gegenwärtig ist oder passiert, während er seine Geschichte erzählt, beschreibt Adrian dies im Präsens. Als letztes gibt es noch die Handlung um alle anderen Personen, die genauso wie bei Keira in der Vergangenheit erzählt wird. Hier wird zwischen mehreren Personen gewechselt.

Die Handlung finde ich persönlich sehr interessant und sie nimmt gerade gegen Ende sehr an Spannung zu. Zu Beginn muss der Leser erst in die Geschichte eintauchen und weiß vermutlich gar nicht, wo die Handlung noch hinführen könnte. Umso mehr Informationen ich beim Lesen bekam, desto interessanter wurde die Geschichte für mich. Dadurch, dass es eine Fortsetzung gibt, ist das Ende natürlich ziemlich offen gestaltet und ich bin mehr als gespannt, wie die Geschichte fortgeführt wird.
Durch Levys ausführliche Beschreibungen benötigt kein Leser irgendwelche Vorkenntnisse in der Archäologie oder Astrophysik. Jede Information wird sehr detailreich erklärt und diese Erklärung meist auch in die Handlung eingebunden.

Fazit

Ein spannender Roman rund um das immer noch aktuelle Thema vom Beginn der Welt und den ersten Menschen, der durch Dramatik und Spannung überzeugt.

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