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Rezension

[Rezension] Heun, Julian: Strawberry Fields Berlin

Julian Heun: Strawberry Fields Berlin (224 Seiten)

Preis: 18,95 (Gebunden)

Verlag: Rowohlt Berlin

Erscheinungstermin: 18. März 2013

Strawberry Fields Berlin ist ein Buch von Julian Heun. Es erschien am 18. März 2013 im Verlag Rowohlt Berlin. Das Buch umfasst 224 Seiten.

Inhalt

„Ein Funke, der vorbeizieht, verglühend vor Wahrhaftigkeit, ach, weißt du, was ich meine?“, hatte Luca gesagt, halb zu sich, halb zu mir, wie ein Mantra, das ich eigentlich mitsprechen sollte. Vielleicht sind zwei, drei Worte etwas schöngeflunkert, aber im Grunde ist alles wahr. Soweit man das sagen kann, denn häufig weiß ich nicht mal genau, ob ich mir überhaupt selber glauben soll.

(Klappentext)

Erster Satz

„Kitschscheiße, widerwärtige Deluxe-Kitschscheiße – und“

Meinung

Ich überlege bei diesem Buch jetzt schon eine ganze Weile, wie ich es bewerten soll bzw. was ich überhaupt selbst davon halten soll. Einerseits fand ich es total interessant und bestimmte Passagen musste ich mir markieren, weil die Aussagen so toll waren. Andererseits zogen sich bestimmte Handlungsstränge auch ziemlich in die Länge und waren dann schon wieder recht uninteressant, fast langweilig. Teilweise habe ich gar nicht verstanden, worum es überhaupt gehen soll.
Mittlerweile bin ich einfach davon überzeugt, dass dieses Buch durchaus Potenzial hat, man sich aber für diese Lektüre definitiv Zeit nehmen sollte. Es ist also nichts für zwischendurch. Neben der Zeit muss man auch den Kopf frei haben, um sich wirklich auf den Inhalt und die Aussagen konzentrieren zu können, denn sonst wird man vieles einfach nicht verstehen oder nachvollziehen können. Und selbst wenn die Gegebenheiten vorhanden sind, heißt es noch lange nicht, dass dieses Buch dem jeweiligen Leser gefallen wird. Hier muss wirklich der Geschmack stimmen und ich denke, es wird die Leserschaft sehr extrem spalten. Zwischen denen, die dieses Buch lieben werden und den anderen, die es als „schlecht“ oder „langweilig“ betiteln werden.
Ich persönlich bin sehr gespalten und vergebe deswegen „nur“ drei Punkte, da es mich nicht komplett überzeugen konnte, was zum Teil aber auch daran liegen könnte, dass ich mir nicht die nötige Zeit für diese Lektüre genommen habe. Ich werde mir aber vornehmen, dieses Buch irgendwann noch einmal zu lesen und dann hoffentlich mit den oben erwähnten Gegebenheiten. Vielleicht ändert sich meine Bewertung dann.

Fazit

Ein anspruchsvolles Debüt, das die Lesermeinungen spaltet.

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