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Rezension

[Rezension] Wächter, Mike: Die Shakespeare-Lüge

Mike Wächter: Die Shakespeare-Lüge (292 Seiten)

Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 1,49 (eBook)

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Erscheinungstermin: September 2013

Die Shakespeare-Lüge ist ein Buch von Mike Wächter. Es erschien im September 2013 bei CreateSpace Independent Publishing Platform als Taschenbuch und eBook. Das Buch umfasst 292 Seiten.

Inhalt

England im Frühjahr 1610: Nach fünfundzwanzig Jahren kehrt der gefeierte Theaterautor William Shakespeare in sein Heimatstädtchen Stratford zurück. Seine Frau Anne und die Töchter Judith und Susanna, die er einst in der Provinz zurückließ, wissen nicht, wie ihnen geschieht.
Doch als ein Reisender den Heimgekehrten bezichtigt, ein Hochstapler zu sein, und ein Mordanschlag auf Shakespeare verübt wird, muss Anne das tödliche Geheimnis aufdecken, das ihren Mann umgibt.

(Klappentext)

Erster Satz

Die Männer hatten Angst vor ihm.

Meinung

Das Cover finde ich persönlich nicht sonderlich auffällig und hat meiner Meinung nach nicht viel mit dem Inhalt zu tun. Die Farbgestaltung ist sehr düster gehalten und passt daher zumindest zum Genre des Buches.

Der Schreibstil von Mike Wächter ist gut zu lesen und recht einfach gehalten. Man kann als Leser die Gegebenheiten sehr gut nachvollziehen und bekommt Einzelheiten beschrieben. Mir persönlich würde es besser gefallen, wenn Gedankengänge von Personen anders gekennzeichnet werden, weil man erst nach dem Satz weiß, ob es nun gedacht oder ausgesprochen wurde anhand des „dachte sie“. Dadurch fiel es mir schwerer und ich war anfangs immer überrascht, weil ich dachte, dass es wirklich laut ausgesprochen wurde und so überhaupt nicht in die Szene gepasst hätte. Das ist jedoch nur mein persönliches Empfinden.

Das Buch besteht aus 30 Kapiteln, einem Prolog und einem Epilog. Außerdem ist am Ende noch eine historische Anmerkung angehangen, in der viele Dinge erklärt wurden, die im Buch vorgekommen sind. Es wird dort aufgezeigt, wie die wahren Begebenheiten waren und in welchem Zusammenhang sie mit dem Inhalt zu sehen sind. Die Geschichte ist in der Vergangenheit geschrieben und beschreibt erzählerisch das Leben von Protagonistin Anne. Ab und zu gibt es jedoch auch Einblicke in das Leben der anderen Charaktere, um auf weitere Details eingehen zu können.

Die Handlung hat mich zu Beginn leider noch nicht in den Bann gezogen. Das kam aber im Verlauf und hat sich gebessert. Gegen Ende hin war es dann auch für mich etwas spannender und interessanter. Unglücklicherweise waren viele Dinge für mich schon vorhersehbar und haben mir dadurch das Lesevergnügen etwas eingeschränkt. Das muss aber nicht jedem Leser so gehen. Interessant ist die Tatsache, dass die Geschichte eigentlich auf wahrer Begebenheit beruht und nur etwas kreative Eigenheit eingebaut ist. Das lässt Platz für Spekulationen seitens des Lesers und regt zum Nachdenken an – auch nach Beenden des Buches. Somit kann mich das Buch dann doch noch überzeugen.

Fazit

Eine interessante Story um das Geheimnis von William Shakespeare – vielleicht ist es sogar wahr?

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2 Tatzenabdrücke

  • Reply RoM

    Hi, AefKaey.
    Die etwas zur Nebulösität neigende Biographie von Shakespeare lädt schon immer zu Spekulationen ein. Daß er ein Konglomerat mehrerer Stückeschreiber war. Der Strohmann für die literarische Genialität eines Mannes von hohem Stand. Daß Shakespeare die Werke eines Unbekannten unter die Nägel riss – den Betreffenden gar meucheln ließ. Viele Geschichten laßen sich da erzählen.
    Spannender finde ich, daß wir die Perspektive Annes zu sehen bekommen.

    bonté

    29. September 2013 at 18:18
  • Reply AefKaey

    Hallöchen =)

    Ich muss ja beschämend zugeben, dass ich vor dem Buch noch nie davon gehört hatte, dass es überhaupt solche Geschichten rund um Shakespeare gibt. Umso froher bin ich nun, dass ich dieses eBook gelesen habe und endlich Kenntnis davon habe. Und das, obwohl ich einige Bücher von ihm hier stehen habe …

    29. September 2013 at 21:05
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