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Rezension

[Kurzrezension] Munoz, Antonia: Das Orakel von Paris

Antonia Munoz: Das Orakel von Paris (210 Seiten)

Preis: 16,50 € (Broschiert) / 5,99 € (eBook)

Verlag: Sieben Verlag

Erscheinungstermin: September 2008

Das Orakel von Paris ist ein Buch von Antonia Munoz. Es ist im September 2008 im Sieben Verlag erschienen. Das Buch umfasst 210 Seiten.

Inhalt

Paris im Jahr 1678. Die Stadt brodelt. Wahrsager, Schwarzmagier, Scharlatane und Giftmischer geben sich in den Salons der Aristokratie die Klinke in die Hand und zelebrieren an geheimen Orten schwarze Messen. Jeanne Meunier ist ein einfaches Mädchen aus dem Loiretal als sie nach Paris kommt, um dort ein neues Leben zu beginnen und die Vergangenheit zu vergessen. Durch die Hilfe ihrer Freunde, eines vor Bedenken triefenden Apothekers, einer Putzmacherin und nicht zuletzt ihres quengelnden Schutzgeistes Gabrielle, avanciert das junge Mädchen zu einer Sensation. Jeanne wird zur Geisterbeschwörerin, zum Sprachrohr der Toten. Ihre Séancen sind in aller Munde. Jeder, der auf sich hält, muss La Dame Rouge wenigstens einmal gesehen haben. Jeanne macht Furore, gelangt zu Ruhm und Vermögen. Doch ihr Erfolg entfacht Neid und trägt ihr die Feindschaft der Giftmischerin La Voisin ein. Der Generalleutnant der Polizei sucht nach Beweisen und will Jeanne als Hexe überführen. Und ihre Vergangenheit hat sie längst eingeholt. Von La Voisin in eine Falle gelockt, muss Jeanne um ihr Leben und ihre Liebe kämpfen.

(Klappentext)

Erster Satz

Nicht einen einzigen Flohstich konnte ich mein Lebtag vorweisen.

Meinung

Das Cover ist gut gestaltet und passt perfekt zum Inhalt. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und lässt sich leicht lesen. Die Handlung beginnt ziemlich langsam, aber die „Vorgeschichte“ ist nachher sehr wichtig, um zu verstehen, warum dies alles genauso passiert. Insgesamt wurde ich als Leser aber ziemlich gut gefesselt und die ständigen Wendungen machen das Buch sehr interessant. Die Autorin hat es meiner Meinung nach sehr gut geschafft, den Leser in die Vergangenheit zu versetzen und hält sich dabei genau an die damaligen Begebenheiten.

Fazit

Ein wundervoller und spannender Roman über ein Mädchen, das zum Orakel wird und während ihrer Lebensgeschichte immer vom Leser begleitet wird

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1 Tatzenabdruck

  • Reply RoM

    Hallo AefKaey.
    An historischen Romanen (wie den Filmen) liebe ich den Blick auf eine vergangene, doch wiedererstandene Zeit. Mein Faible für Geschichte eben! 🙂

    Muß jetzt gerade an E.T.A. Hoffmans "Das Fräulein von Scuderi" denken. Schullektüre von anno Tobak…

    bonté

    12. September 2013 at 21:46
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