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Rezension

[Rezension] Lay, Laura: Das Geheimnis der Flamingofrau

Laura Lay: Das Geheimnis der Flamingofrau (47 Seiten)

Preis: 2,79 € (eBook)

Verlag: –

Erscheinungstermin: 25. Februar 2012

Das Geheimnis der Flamingofrau ist ein Buch von Laura Lay. Es ist am 25. Februar 2012 erschienen. Das Buch umfasst 50 Seiten.

Inhalt

Eine geheimnisvolle Domina, die mit ihrer scheuen Gespielin ein Gutshaus am Stadtrand bezieht. Ein Junglehrer, der in eine erotische Falle gerät. Und eine anonyme Sammlerin von Erotika, die die Notlage eines Schriftstellers ausnutzt und pikante Erzählungen von ihm erpresst, deren Richtung sie Folge für Folge bestimmt …

Laura Lay nimmt ihre Leser in eine Doppelwelt mit, wo Versuchung und Intrige Hand in Hand gehen, wo Erpressung zur Verführung wird, wo die erotische Erfindung langsam ins Reale greift.

(Amazon.de)

Erster Satz

Tania von Rosenfels.

Meinung

Das Cover zeigt einen Flamingo und passt somit perfekt zum Titel des Romans und dementsprechend auch zum Inhalt. Mir persönlich ist der Hintergrund etwas zu dunkel und das Bild selbst etwas zu langweilig, aber an sich trotzdem stimmig.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie beschreibt die Szenen gut, geht auf wichtige Details ein, aber redet dabei nicht lange um den Brei herum. Die Kapitel sind gut gewählt, nur gegen Ende wurden mir einige Kapitel etwas zu kurz, worüber ich aber hinwegsehen konnte, da so der Aufbau des Buches trotzdem beibehalten wurde.

Das Buch selbst besteht aus zwei verschiedenen Teilen, die von Kapitel zu Kapitel wechseln. Der eine ist dabei aus Sicht des Schriftstellers Leon geschrieben, der andere aus Sicht des Deutschlehrers Christian. Was genau die zwei Teile miteinander verbindet, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter erwähnen. Das soll der Leser lieber selbst herausfinden.

Die Handlung war für mich durch die eben beschriebenen zwei Teile am Anfang überraschend, weil ich nicht mit so etwas gerechnet hatte. Insgesamt wirkt alles ziemlich geheimnisvoll und macht das Buch somit spannend und fesselt. Leider kam mir persönlich die Erotik etwas zu kurz. Da hätte ich mir etwas längere Szenen gewünscht. Das Ende selbst ist ziemlich offen und lässt Platz für eigene Gedanken und Fortsetzungen.

Die Charaktere sind gut gewählt und wirken sehr authentisch. Der Deutschlehrer Christian wirkt sehr offen und neugierig. Tania von Rosenfels ist die typische Domina, wie man sie sich oft vorstellt und überzeugt durch ihre Kühle und Distanziertheit. Außerdem wirkt sie sehr geheimnisvoll dadurch. Luise hat einen sehr zwiespältigen Charakter, der aber für die Handlung von Vorteil und Wichtigkeit ist. Einerseits ist sie das schüchterne kleine Mädchen, das sich dominieren lässt. Auf der anderen Seite aber komplett anders, reifer und kühler. Der Schriftsteller Leon ist verzweifelt und setzt sich trotzdem dafür ein, seinen Traum zu verfolgen. Das beweist eine gewisse Charakterstärke und überzeugt dadurch.

Fazit

Eine erotische Kurzgeschichte mit gut entwickelter Handlung, die definitiv fortgesetzt werden sollte. Empfehlenswert für jeden, der gerne ein kurzes Lesevergnügen einschieben möchte.

Vielen Dank an die Autorin Laura Lay für die Bereitstellung des Exemplares.

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