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Rezension

[Rezension] J, Delilah: Mätresse auf Italienisch


Delilah J: Mätresse auf Italienisch (252 Seiten)

Preis: 2,99 € (eBook)


Verlag: epubli GmbH


Erscheinungstermin: 08. Oktober 2012

Mätresse auf Italienisch (Ein modernes Märchen, freigegeben ab 18) ist ein Buch von Delilah J. Es ist am 08. Oktober 2012 bei epubli GmbH erschienen. Das Buch umfasst 252 Seiten.

Inhalt

Eine gefährliche Affäre. Rache für Gerechtigkeit. Macht & Kontrolle. Eingebettet in mafiöse Machenschaften der schönen und reichen italienischen Welt auf der Insel Ponza, in Ferrara und London. Korruption. Die Größten Italiens sind involviert: die Industrie, der Clan. Mode, Automobilindustrie, Formel-1-Rennen, Alkohol. Sie sind es, die Große Vermögen kontrollieren. Überall.

Die Liebesgeschichte von Aelita und Amos, die nie einen richtigen Anfang noch ein wahres Ende fand. Er wird ermordet im Hafen von Neapel. Auf dem Weg zur Fähre nach Procida. Sie erzählt über ihn, über sich, über ihre Liebe. Kämpft gegen ihn für ihren gemeinsamen Sohn in England und Italien.


Eine Geschichte, die in Berlin, London, Neapel, Rom, Emilia Romagna, Monte Carlo spielt. Emotional. Erotisch. Liebe und Revanche. Intelligent – kurz und scharf geschrieben. Kreativ. Rasant und witzig. Ein Mord zu Beginn, der am Ende aufgedeckt und gerächt wird.


Eine neue Definition Italiens: sie beschreibt die korrupten Machenschaften der wenigen gefeierten Größen Italiens und lässt sich selbst Berlusconi im Vergleich charmant dastehen. Ein Ende, das auf ein neues Italien hoffen lässt?


(Klappentext)

Erster Satz

Sie konnten ihn nicht mehr zeigen.

Meinung

Das Cover ist mir persönlich etwas zu langweilig. Die Frau auf dem Bild soll sicherlich die Geschichte selbst widerspiegeln, da eine Pistole abgebildet ist. Jedoch weiß ich nicht, was die Rosen bedeuten sollen. Vom Aussehen her hat es mich jedenfalls nicht überzeugt.

Der Schreibstil der Autorin war mir zu schwer zu lesen. Sie springt zwischen den Kapiteln auch in der Schreibweise Hin und Her, so dass man sich immer wieder umgewöhnen muss. Insgesamt muss man sich hier extrem an den Stil gewöhnen, der sehr abgehackt wirkt. Viele kurze Sätze, die teilweise nicht mal Verben oder ähnliches beinhalten. Ich selbst habe sehr lange gebraucht, um das Buch zu lesen, weil es mir schlicht zu schwer war.


Das Buch ist größtenteils in der Ich-Form geschrieben. Die weibliche Hauptperson erzählt, was sie erlebt hat und beschreibt diese Erlebnisse in der Gegenwart. Ein einziges Kapitel ist anders geschrieben. Hier hat die weibliche Hauptperson eine Art Tagebuch für ihr Kind geführt, das aus diversen Einträgen besteht. Diese sind mit dem jeweiligen Datum betitelt und beginnen mit einer Begrüßung wie „Liebes Kind“ und enden mit „Mamma“.


Die Handlung habe ich bis jetzt noch immer nicht wirklich verstanden. Es wird ständig Hin und Her gesprungen. Ich als Leser wusste nie, wo sich die Hauptcharakterin gerade befand oder was genau wirklich passierte. Gegen Ende war ich so verwirrt, dass ich eben dieses überhaupt nicht mehr verstehen konnte und nicht nachvollziehen konnte, wie das Buch nun wirklich ausgegangen ist. Die Zeitsprünge waren immer unterschiedlich und nicht gut genug gekennzeichnet. Außerdem kamen mir persönlich viel zu viele Orte und Personen ins Spiel, die ich nachher nicht mehr auseinanderhalten konnte.


Die Charaktere sind mir genauso unklar wie die Handlung selbst. Die weibliche Hauptperson – Aelita – war mir definitiv zu naiv und wirkte auf mich sehr unsympathisch. Oft habe ich mich gefragt, warum sie so handelt und wieso sie selbst nicht sieht, dass sie Mist baut. Ähnlich erging es mir auch mit Amos. Beide habe ich nicht verstehen können und konnte mich absolut nicht in sie hineinversetzen. Außerdem wirkte sie nicht sonderlich authentisch auf mich.

Fazit

Das Buch war eigentlich mehr eine Qual für mich als ein Lesegenuss. Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich definitiv etwas anderes erwartet, wurde jedoch leider enttäuscht. Die Charaktere waren mir zu unsympathisch und undurchschaubar, die Handlung zu kompliziert. Außerdem konnte ich mich bis zum Ende des Buches nicht an den Schreibstil der Autorin gewöhnen. Es bekommt von mir trotzdem noch zwei Sterne, da die Idee an sich sicherlich gut war, aber die Umsetzung eher negativ.

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