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Rezension

[Rezension] Katalin Sturm: Kleinstadthengste (#2)

  • Katalin Sturm: Kleinstadthengste (157 Seiten)
  • Preis: 3,99 (eBook)
  • Verlag: dotbooks
  • Erscheinungstermin: 18. Januar 2013

Kleinstadthengste ist ein Buch von Katalin Sturm. Es ist am 18. Januar 2013 im dotbooks Verlag als eBook erscheinen. Das Buch umfasst 157 Seiten.

Reihe

  1. Provinzprinzen
  2. Kleinstadthengste

Inhalt

Simone ist im ersten Teil auf Frank gestoßen und ist nun bei ihm zum Essen eingeladen. Sie weiß noch nicht genau, ob dies ihr Traummann werden könnte, lässt sich aber trotzdem auf ihn ein. Zusammen mit Frank taucht Simone in eine neue Welt des Sex, der Lust und der Dominanz. Doch es tauchen immer wieder Zweifel bei ihr auf, ob Frank der richtige Mann für sie ist und ob sie sich auf die Dominanz- und Fetischspiele einlassen möchte. Ob Simone sich weiterhin mit Frank trifft oder kehrt sie zu ihrem „alten“ Leben zurück? Außerdem taucht immer wieder der schwule Fotograph Knut an den unterschiedlichsten Orten auf. Welches Geheimnis dahinter steckt?

Meinung

Kleinstadthengste knüpft nahtlos an den ersten Teil Provinzprinzen an und führt die Handlung weiter. Genau darauf hat der Leser gewartet! Jedoch sehe ich das als kleinen Nachteil für diejenigen Leser, die sich nicht mit dem ersten Teil befasst haben. Der Einstieg in die Geschichte fällt aber trotzdem nach den ersten Seiten sehr leicht, was sicher auch dem Schreibstil der Autorin zu verdanken ist.
Katalin Sturm schreibt frisch und spritzig, wodurch sich das Buch sehr einfach lesen lässt. Die relevanten erotischen Szenen werden gut beschrieben und kleine Details helfen, sich die Handlung gut vorstellen zu können. Dabei trifft sie genau das Mittelmaß in der Erotik, sodass es nicht zu erfunden wirkt, sondern authentisch rüberkommt. Leider fehlten mir persönlich aber Details und Informationen in den weitergehenden Handlungen, die zum Verlauf der Geschichte und auch der Beziehung zwischen Frank und Simone beitragen. Hier hätten bestimmte Szenen meiner Meinung nach noch weiter ausgebaut werden können, um den Leser besser aufzuklären
Die Handlung hat sich im Vergleich zum ersten Teil geändert und geht nun eine neue Richtung ein. Simone lernt in Kleinstadthengste nun die BDSM-Szene kennen. Die Beschreibungen und Informationen sind ausreichend, um die Szene für die Leser begreiflich zu machen und ihn teilweise auch hinter die Kulissen blicken zu lassen. Der Wechsel der Orte und Begebenheiten trägt dabei sehr gut zur Spannung bei und überrascht den Leser immer wieder aufs Neue. Durch den Einbau von Szenen, in denen der Fotograf Knut erscheint, wird außerdem etwas Geheimnisvolles erzeugt, das fesselt und die Spannung weiter anheizt. Jedoch hätte dies gegen Ende noch weiter ausgebaut werden können, wo ich mir aber erhoffe, dass dies im dritten Teil geschehen wird. Außerdem spielen auch Simones Nachbarinnen wieder eine Rolle, deren Geschichte etwas Verwirrung stiftet und mir persönlich schon wieder zu viel Verwirrung eingebracht hat. Die vielen unterschiedlichen Szenen haben für mich nicht ganz zusammengepasst und hätten wahrscheinlich besser ausgebaut werden können, damit man die genauen Zusammenhänge als Leser verstehen kann.
Simone selbst wirkt teilweise immer noch etwas naiv, aber man kann eindeutig ihren Zwiespalt durch ihre Gedanken und Gefühle erkennen. Sie ist sich nicht eindeutig klar, was sie genau möchte und springt dadurch oft Hin und Her. Frank dagegen war für mich persönlich nicht ganz durchschaubar, da er einerseits der dominante Part sein wollte und auf der anderen Seite Gefühle zeigte. Im Laufe des Buches entwickelte ich jedoch eine gewisse Antipathie gegen ihn, weil mir der Wechsel seiner Gesichter zu viel wurde und er zu unterschiedliche Charakterzüge besaß.

Fazit

Eine gut gelungene Fortsetzung des ersten Teiles mit neuen Erfahrungen im Bereich Erotik. Jedoch wurde ich als Leser sehr verwirrt durch die vielen unterschiedlichen Gesichter des neuen Charakters Frank und den diversen Handlungssträngen, die sicherlich in irgendeiner Form zusammenwirken sollten, dessen Zusammenhang mir persönlich aber undurchschaubar blieb.

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